Gebrauchte Regale vom Profi geprüft
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Gebrauchte Lagertechnik für unterschiedliche Lageraufgaben
Gebrauchte Lagertechnik ist eine wirtschaftliche Möglichkeit, betriebliche Lagerflächen neu einzurichten, zu erweitern oder an veränderte Warenstrukturen anzupassen. Unser Sortiment umfasst vollständige Regalanlagen ebenso wie einzelne Bauteile, Ergänzungen und Betriebsausstattung. Dadurch können sowohl größere Lagerprojekte als auch gezielte Erweiterungen vorhandener Systeme umgesetzt werden.
Die Wiederverwendung geeigneter Komponenten reduziert den Bedarf an Neuprodukten und verlängert die Nutzungsdauer vorhandener Lagertechnik. Gleichzeitig sind viele gebrauchte Artikel kurzfristig verfügbar. Das ist besonders relevant, wenn zusätzliche Lagerkapazitäten für Produktionssteigerungen, saisonale Bestände, Umzüge oder betriebliche Umstrukturierungen benötigt werden.
Regalsysteme für Paletten, Kartons und Kleinteile
Die passende Regalart richtet sich nach Lagergut, Gewicht, Zugriffshäufigkeit und eingesetzter Fördertechnik. In unserem wechselnden Gebrauchtangebot finden Sie unter anderem:
Palettenregale und Schwerlastregale für Europaletten, Gitterboxen und schwere Ladeeinheiten
Fachboden- und Steckregale für Kartons, Ersatzteile, Werkzeuge und Kleinteile
Durchlaufregale für Kommissionierung und eine strukturierte Warenrotation
Weitspannregale für große oder sperrige Güter
Reifenregale für die geordnete Lagerung von Reifen und Rädern
Traversen, Ständer und Rahmen zur Erweiterung kompatibler Regalanlagen
Fachböden, Einlegeböden und weitere Lagerebenen
Kästen und Behälter für Kleinteilelager und Bereitstellflächen
Rammschutz und Zubehör zum Schutz gefährdeter Regalbereiche
sonstige gebrauchte Lager- und Betriebseinrichtung
Da Gebrauchtangebote bestandsabhängig sind, können Hersteller, Maße, Farben, Belastungsklassen und verfügbare Stückzahlen variieren.
Auswahl nach Warenart und Lagerprozess
Palettierte Waren und schwere Ladeeinheiten
Gebrauchte Palettenregale eignen sich für die Lagerung palettierter Güter und vergleichbarer Ladeeinheiten. Je nach Ausführung können vollständige Regalreihen, einzelne Felder oder Komponenten wie Ständer und Traversen ausgewählt werden. Maßgeblich sind die Abmessungen und Gewichte der Ladeeinheiten sowie die geplante Anzahl der Lagerebenen.
Vor der Auswahl sollten folgende Punkte feststehen:
Abmessungen der verwendeten Paletten oder Gitterboxen
Gewicht der schwersten Ladeeinheit
erforderliche Fach- und Feldlast
Anzahl der benötigten Palettenplätze
Hallenhöhe und nutzbare Regalhöhe
Breite der Bedien- und Verkehrswege
Hubhöhe und Wendekreis der eingesetzten Flurförderzeuge
erforderliche Schutz- und Sicherungseinrichtungen
Fachlast und Feldlast dürfen nicht miteinander verwechselt werden. Die Fachlast bezeichnet die zulässige Belastung einer Lagerebene. Die Feldlast beschreibt die zulässige Gesamtlast eines Regalfeldes. Maßgeblich sind stets die technischen Angaben der jeweiligen Anlage.
Kartons, Ersatzteile und manuell entnommene Waren
Fachboden- und Steckregale sind für Lagerbereiche geeignet, in denen Waren überwiegend manuell ein- und ausgelagert werden. Typische Einsatzorte sind Ersatzteillager, Werkstätten, Archive, Versandbereiche und Materialausgaben.
Für die Auswahl sind vor allem Fachbreite, Regaltiefe, Fachlast, Anzahl der Böden und die ergonomische Zugriffshöhe relevant. Bei Kartons oder Behältern sollte die nutzbare Fachhöhe auf das Lagergut abgestimmt werden. Verstellbare Böden erleichtern spätere Anpassungen an wechselnde Artikelgrößen.
Kommissionierung und dynamische Bereitstellung
Durchlaufregale unterstützen strukturierte Kommissionierprozesse. Die Ware wird auf einer Seite eingelagert und auf der gegenüberliegenden Seite entnommen. Abhängig von Aufbau und Rollenbahnausführung können Kartons, Behälter oder andere geeignete Ladehilfsmittel bereitgestellt werden.
Bei gebrauchten Durchlaufregalen sind Bahnbreite, Bahnlänge, Gefälle, Rollenabstand und zulässige Belastung besonders wichtig. Die Abmessungen und die Bodenbeschaffenheit der eingesetzten Behälter müssen zur Rollenbahn passen.
Technische Auswahlkriterien für gebrauchte Regale
Abmessungen richtig erfassen
Regalmaße werden üblicherweise über Höhe, Breite beziehungsweise Länge und Tiefe beschrieben. Bei einer geplanten Regalreihe sind zusätzlich Feldbreiten, Ständerbreiten und notwendige Sicherheitsabstände zu berücksichtigen. Die reine Summe der Traversenlängen entspricht deshalb nicht immer der tatsächlich benötigten Stellfläche.
Vor der Bestellung sollten mindestens folgende Maße erfasst werden:
verfügbare Hallenhöhe
nutzbare Wand- oder Reihenlänge
zulässige Regaltiefe
Abstände zu Türen, Toren und Verkehrswegen
Positionen von Stützen, Leitungen und technischen Einrichtungen
erforderliche Bediengangbreite
Abmessungen des Lagerguts
Belastungsangaben vergleichen
Die Tragfähigkeit eines Regals ergibt sich nicht allein aus dem sichtbaren Profil eines Bauteils. Hersteller, System, Traversenlänge, Profilquerschnitt, Einhängehaken, Ständerbauart und Anlagenkonfiguration beeinflussen die zulässige Belastung.
Belastungsangaben sollten deshalb immer der konkreten Konfiguration zugeordnet werden. Bauteile unterschiedlicher Systeme dürfen nicht allein aufgrund ähnlicher Maße kombiniert werden. Fehlen eindeutige Angaben zur Belastbarkeit oder Kompatibilität, ist vor dem Einsatz eine fachliche Prüfung erforderlich.
Hersteller und Systemkompatibilität beachten
Bei der Erweiterung bestehender Regalanlagen müssen neue und vorhandene Komponenten technisch zusammenpassen. Das betrifft insbesondere:
Hersteller und Regalserie
Lochraster und Ständerprofil
Form und Anzahl der Einhängehaken
Traversenprofil und Traversenlänge
Sicherungsstifte oder Aushebesicherungen
Rahmenhöhe und Rahmentiefe
Boden- und Diagonalverbände
Belastungsdaten der vorhandenen Anlage
Eine rein optische Übereinstimmung reicht nicht aus. Produktfotos, Typenschilder und vorhandene Anlagendokumentationen helfen bei der eindeutigen Zuordnung.
Zustand und Sicherheit gebrauchter Lagertechnik
Gebrauchsspuren sachgerecht einordnen
Gebrauchte Regale können sichtbare Nutzungs- und Lagerspuren aufweisen. Dazu gehören beispielsweise Kratzer, Lackabrieb oder leichte Verfärbungen. Für die betriebliche Nutzung sind jedoch vor allem Stabilität, Vollständigkeit, Verformungsfreiheit und die technische Eignung entscheidend.
Vor Montage und Inbetriebnahme sollten alle sicherheitsrelevanten Komponenten kontrolliert werden. Besonderes Augenmerk gilt Ständern, Fußplatten, Diagonalstreben, Traversen, Verbindungselementen und Sicherungen. Verformte oder beschädigte tragende Bauteile dürfen nicht ohne fachliche Beurteilung weiterverwendet werden.
Planung, Montage und betriebliche Prüfung
Die Regalanlage muss für den vorgesehenen Standort und die betrieblichen Belastungen ausgelegt sein. Dazu gehören ein geeigneter Untergrund, eine fachgerechte Verankerung, ausreichende Verkehrswege und die erforderlichen Schutzmaßnahmen.
Nach der Montage sollten Lastangaben eindeutig am Regal angebracht werden. Während der Nutzung sind regelmäßige Sichtkontrollen und die vorgesehenen Regalprüfungen einzuplanen. DIN EN 15635 kann bei ortsfesten Regalsystemen als fachliche Grundlage für Nutzung, Kontrolle und Umgang mit Schäden dienen. Zusätzlich sind die für den jeweiligen Betrieb geltenden Arbeitsschutz- und Sicherheitsvorgaben zu beachten.
Gebrauchte Komponenten zur Erweiterung vorhandener Anlagen
Nicht immer ist eine vollständig neue Regalreihe erforderlich. Einzelne Traversen, Ständer, Rahmen oder Böden können genutzt werden, um zusätzliche Ebenen einzubauen, beschädigte Komponenten fachgerecht zu ersetzen oder eine bestehende Anlage zu verlängern.
Vor dem Kauf sollten Sie vorhandene Bauteile genau identifizieren. Hilfreich sind:
Hersteller- und Typenbezeichnung
Fotos von Ständerprofil und Traversenanschluss
Außenmaße der Bauteile
Lochraster des Ständerprofils
Anzahl und Form der Einhängehaken
Profilhöhe und Profilbreite der Traverse
vorhandene Belastungsschilder
benötigte Stückzahl
Bei vollständigen Regalreihen sollten zudem alle für den Aufbau erforderlichen Rahmen, Traversen, Sicherungen und Verbindungselemente im Lieferumfang berücksichtigt werden.
Lieferung, Abholung und Projektplanung
Gebrauchte Lagertechnik reicht von kleinen Einzelkomponenten bis zu langen Regalreihen und umfangreichen Posten. Dadurch unterscheiden sich Verpackungs-, Transport- und Montageanforderungen deutlich.
Vor der Bestellung sollte geklärt werden, ob der Artikel versendet werden kann oder zur Selbstabholung vorgesehen ist. Bei Selbstabholung sind Länge, Gewicht und Anzahl der Bauteile sowie ein geeignetes Transportfahrzeug zu berücksichtigen. Für größere Anlagen sollten Ladehilfen, Ladungssicherung und die Entlademöglichkeit am Zielort vorab geplant werden.
Unser wechselnder Bestand bietet Lösungen für unterschiedliche Lagergrößen. Wenn Maße, Belastungswerte oder Systemzuordnung nicht eindeutig sind, unterstützen wir Sie bei der Auswahl geeigneter Komponenten und kompletter Regalkonfigurationen.