Gebrauchte Steckregale in bestem Zustand
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Häufig gestellte Fragen
Gebrauchte Steckregale für betriebliche Lagerbereiche
Gebrauchte Steckregale eignen sich für Unternehmen, die Waren und Betriebsmittel manuell ein- und auslagern. Typische Einsatzorte sind Ersatzteillager, Werkstätten, Kommissionierbereiche, Archive, Versandzonen, Materiallager und technische Betriebsräume. Durch die offene Bauweise bleiben die gelagerten Artikel gut sichtbar und direkt zugänglich.
Das Stecksystem ermöglicht eine flexible Einteilung der Lagerebenen. Fachböden werden in der vorgesehenen Rasterung eingesetzt und können innerhalb der konstruktiven Vorgaben an unterschiedliche Lagerguthöhen angepasst werden. Dadurch lassen sich etwa Sichtlagerkästen, Kartons, Werkzeugkoffer, Kleinteilebehälter oder lose Bauteile auf einem gemeinsamen Regalsystem organisieren.
Bei Lagertechnik Becker finden Anwender sowohl klassische gebrauchte Fachbodenregale als auch speziell ausgelegte Räder- und Reifenregale. Die verfügbaren Angebote unterscheiden sich unter anderem nach Gesamtlänge, Regaltiefe, Anzahl der Felder, Anzahl der Ebenen und zulässiger Belastung. Das Sortiment wird durch die Verfügbarkeit gebrauchter Anlagen bestimmt und kann sich entsprechend verändern.
Steckregal oder Schraubregal: Was ist der Unterschied?
Bei einem Steckregal werden Fachböden und konstruktive Bauteile überwiegend über Steckverbindungen montiert. Das erleichtert den Aufbau und ermöglicht eine spätere Anpassung der Ebenen. Schraubregale werden dagegen über Verschraubungen verbunden und benötigen bei Montage oder Umbau in der Regel mehr Arbeitsschritte.
Für häufig wechselnde Lagerstrukturen bietet das Stecksystem praktische Vorteile. Ändern sich Behälterhöhen, Sortimente oder Kommissionierabläufe, können die Fachböden passend neu positioniert werden. Dabei müssen stets die Montagevorgaben des jeweiligen Regalsystems, die erforderlichen Aussteifungen und die zulässigen Belastungen berücksichtigt werden.
Welche Bauart geeignet ist, hängt nicht allein von der Montage ab. Entscheidend sind auch die vorgesehenen Lasten, die Zugriffshäufigkeit, die Abmessungen des Lagerguts und die geplante Nutzungsdauer. Vorhandene Regalsysteme sollten nur mit nachweislich kompatiblen Bauteilen erweitert werden.
Fachlast, Feldlast und gleichmäßig verteilte Last
Die Fachlast bezeichnet die maximal zulässige Belastung eines einzelnen Fachbodens. Sie gilt üblicherweise bei gleichmäßig verteilter Last und unter den in der Produkt- beziehungsweise Herstellerdokumentation genannten Bedingungen. Punktlasten, stark konzentrierte Gewichte oder eine ungleichmäßige Beladung können den Fachboden anders beanspruchen.
Die benötigte Fachlast sollte mit einer ausreichenden betrieblichen Reserve gewählt werden. Für die Berechnung werden das Gewicht aller Artikel, Behälter und Verpackungen auf einer Ebene zusammengerechnet. Werden beispielsweise zehn Behälter mit jeweils 12 kg auf einem Boden gelagert, ergibt sich bereits eine Belastung von 120 kg.
Zusätzlich zur Fachlast ist die zulässige Feldlast zu beachten. Sie beschreibt die Gesamtbelastung eines Regalfeldes und darf auch dann nicht überschritten werden, wenn jeder einzelne Fachboden innerhalb seiner Fachlast bleibt. Maßgeblich sind immer die Belastungsangaben für die konkrete Regalkonfiguration.
Die Angebote in dieser Kategorie können unterschiedliche Belastungsklassen umfassen. Bei den aktuell dargestellten Fachbodenregalen finden sich beispielsweise Ausführungen mit einer angegebenen Fachlast von 150 kg. Für Räderregale werden abhängig vom Produkt weitere Belastungswerte ausgewiesen. Vor dem Kauf sollten daher die technischen Angaben des jeweiligen Angebots geprüft werden.
Regalhöhe, Regaltiefe und Gesamtlänge richtig bestimmen
Die Regalhöhe muss zur Raumhöhe und zur ergonomisch erreichbaren Bedienhöhe passen. Zusätzlich sind bauliche Einrichtungen wie Beleuchtung, Leitungen, Lüftung, Tore oder Brandschutzelemente zu berücksichtigen. Hohe Regale vergrößern zwar die Lagerkapazität, die oberen Ebenen müssen jedoch weiterhin sicher bestückt und entnommen werden können.
Die Regaltiefe sollte sich an den tatsächlichen Abmessungen des Lagerguts orientieren. Zu geringe Tiefen können zu Überständen führen, während deutlich zu tiefe Böden die Übersicht und den Zugriff erschweren. Für Ordner, Kleinteilebehälter, Kartons, Ersatzteile und Reifen gelten jeweils unterschiedliche Platzanforderungen.
Die erforderliche Gesamtlänge ergibt sich aus Stellfläche und Kapazitätsbedarf. Bei mehrfeldrigen Anlagen setzt sie sich aus Grund- und Anbaufeldern beziehungsweise aus der jeweiligen Systemkonstruktion zusammen. Neben der reinen Regallänge muss ausreichend Raum für Verkehrswege, Entnahmevorgänge, Türen, Arbeitsplätze und Fluchtwege eingeplant werden.
Lagertechnik Becker weist die wesentlichen Abmessungen unmittelbar in den Produktbezeichnungen und Produktdetails aus. Im verfügbaren Sortiment finden sich beispielsweise komplette Regalzeilen mit mehreren Metern Gesamtlänge sowie verschiedene Feld- und Ebenenkonfigurationen. Dadurch können Anwender Angebote anhand des vorhandenen Grundrisses vorselektieren.
Einseitige und beidseitige Bedienung
Einseitig bedienbare Steckregale werden häufig an einer Wand oder mit geschlossener beziehungsweise nicht zugänglicher Rückseite aufgestellt. Sie eignen sich für Lagerbereiche, in denen die Entnahme ausschließlich von einem Gang aus erfolgt. Abhängig von Aufbau und Nutzung können Rückwände, Seitenwände oder andere Abgrenzungen erforderlich oder zweckmäßig sein.
Beidseitig bedienbare Regale unterstützen den Zugriff aus zwei Lagergängen. Sie können beispielsweise freistehend zwischen Arbeits- oder Kommissionierbereichen platziert werden. Dabei sind die konstruktive Eignung, die Standsicherheit und die vorgesehene Aussteifung des Regalsystems zu berücksichtigen.
In der Kategorie von Lagertechnik Becker wird die beidseitige Bedienbarkeit bei entsprechend ausgeführten Angeboten in der Produktbezeichnung ausgewiesen. Diese Angabe erleichtert die Zuordnung zum geplanten Raum- und Wegekonzept.
Gebrauchte Räderregale und Reifenregale auswählen
Räder- und Reifenregale unterscheiden sich von klassischen Fachbodenregalen durch die Gestaltung der Lagerebenen. Reifen oder komplette Räder werden auf geeigneten Traversen beziehungsweise Auflagen gelagert. Wichtig sind die nutzbare Feldbreite, die Regaltiefe, die Anzahl der Ebenen und die zulässige Belastung.
Bei der Kapazitätsplanung müssen Reifendurchmesser und Reifenbreite berücksichtigt werden. Die Anzahl der lagerbaren Räder pro Ebene kann je nach Fahrzeugtyp und Reifendimension variieren. Für gemischte Bestände sollte die Planung an den größten regelmäßig eingelagerten Abmessungen ausgerichtet werden.
Das Sortiment von Lagertechnik Becker umfasst gebrauchte Räder- und Reifenregale als mehrfeldrige Steckregal-Sets. Die Produktangaben nennen unter anderem Gesamtabmessungen, Anzahl der Felder, Anzahl der Ebenen und Belastbarkeit. So lässt sich vorab prüfen, ob das angebotene Set zur verfügbaren Fläche und zum geplanten Reifenbestand passt.
Zustand und Vollständigkeit gebrauchter Steckregale prüfen
Gebrauchte Regale können betriebsübliche Gebrauchsspuren aufweisen. Dazu zählen beispielsweise Kratzer, leichte Verschmutzungen oder optische Veränderungen an verzinkten beziehungsweise beschichteten Oberflächen. Für die betriebliche Nutzung ist entscheidend, dass tragende Bauteile nicht unzulässig verformt, beschädigt oder korrodiert sind.
Vor der Montage sollte der Lieferumfang vollständig mit den Produktangaben abgeglichen werden. Dazu gehören je nach System Regalständer, Fachböden, Fachbodenhalter, Aussteifungen, Fußplatten, Verbinder und weiteres sicherheitsrelevantes Zubehör. Fehlende oder ungeeignete Teile dürfen nicht durch improvisierte Komponenten ersetzt werden.
Gebrauchte Bauteile verschiedener Hersteller oder Systemreihen sind nicht automatisch miteinander kompatibel. Selbst ähnlich aussehende Profile, Halter und Böden können andere Abmessungen, Rasterungen oder Tragfähigkeiten besitzen. Erweiterungen sollten deshalb nur innerhalb des eindeutig zugeordneten Regalsystems erfolgen.
Montage, Aufstellung und sichere Nutzung
Der Aufbau muss entsprechend den Angaben für das jeweilige Regalsystem erfolgen. Dazu gehören die vorgesehene Reihenfolge der Montage, die korrekte Positionierung der Aussteifungen und die Prüfung aller Steckverbindungen. Das Regal muss lotrecht und auf einem ausreichend tragfähigen, ebenen Untergrund stehen.
Standsicherheit und Kippschutz sind für jede konkrete Aufstellung zu beurteilen. Einfluss haben unter anderem das Verhältnis von Höhe zu Tiefe, die Bedienseite, die Beladung, mögliche Anstoßgefahren und die Position im Raum. Wandbefestigungen, Bodenverankerungen oder Verbindungen zwischen Regalzeilen dürfen nur passend zum System und zum Baugrund ausgeführt werden.
Nach der Montage sollten Belastungsangaben eindeutig erkennbar sein. Mitarbeiter müssen wissen, welche Lasten zulässig sind und wie die Böden gleichmäßig zu beladen sind. Schäden, Verformungen oder gelöste Komponenten sind im laufenden Betrieb unverzüglich zu melden und fachlich zu bewerten.
Für gewerblich genutzte Regale sind die geltenden Arbeitsschutzanforderungen, betrieblichen Gefährdungsbeurteilungen, Herstellerinformationen und einschlägigen Regeln für ortsfeste Regalsysteme zu beachten. Art und Umfang erforderlicher Kontrollen richten sich nach Nutzung, Konstruktion und betrieblichen Bedingungen.