Palettenregale kaufen zur Lagerung von Schwerlast Gütern
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- Anzahl Felder
- 2 Stk. 6 Stufen 7 Stk.
- Fachlast
- 1.500 kg 3 Stufen 3.000 kg
- Höhe
- 2.000 mm 4 Stufen 3.500 mm
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Palettenregale für schwere und palettierte Lagergüter
Palettenregale sind stationäre Schwerlastregale, in denen Paletten und andere Ladeeinheiten auf horizontalen Traversen gelagert werden. Sie ermöglichen den direkten Zugriff auf die einzelnen Lagerplätze und eignen sich deshalb besonders für Lager mit unterschiedlichen Artikeln, wechselnden Beständen oder regelmäßigem Warenumschlag.
Die Ein- und Auslagerung erfolgt üblicherweise mit einem Gabelstapler, Schubmaststapler oder einem anderen geeigneten Flurförderzeug. Durch die Lagerung auf mehreren Ebenen kann die vorhandene Raumhöhe besser genutzt werden als bei einer reinen Boden- oder Blocklagerung.
Typische Einsatzbereiche sind:
Produktions- und Versandlager
Logistik- und Distributionszentren
Großhandel und Werkstoffhandel
Ersatzteil- und Komponentenlager
Zwischenlager in Fertigungsbetrieben
Lager für Europaletten, Industriepaletten und Gitterboxen
Die richtige Ausführung systematisch auswählen
Lagergut und Ladungsträger
Ausgangspunkt der Planung sind die Art, das Gewicht und die Abmessungen des Lagerguts. Neben standardisierten Europaletten können je nach Regalausführung auch Industriepaletten, Einwegpaletten, Gitterboxen oder geeignete Sonderladungsträger eingelagert werden.
Prüfen Sie vor der Auswahl:
Abmessungen des Ladungsträgers
maximales Gewicht je Palette
Anzahl der Paletten je Ebene
erforderliche Anzahl der Palettenplätze
Überstände und Lastverteilung
Einlagerung längs oder quer
erforderliche Auflagen oder Sicherungselemente
Das Lagergut muss standsicher auf dem vorgesehenen Ladungsträger stehen. Lasten sind entsprechend den Vorgaben der gewählten Regalausführung zu verteilen.
Regalhöhe und Ebenen
Die Regalhöhe sollte zur nutzbaren Hallenhöhe, zur maximalen Hubhöhe des Flurförderzeugs und zu den erforderlichen Sicherheitsabständen passen. In unserem Sortiment können Palettenregale nach Höhen von 2.000 bis 6.500 mm ausgewählt werden.
Die Anzahl und Position der Ebenen richtet sich nach der Höhe der beladenen Paletten. Zusätzlich sind ausreichende Freiräume zum sicheren Ein- und Auslagern einzuplanen. Höhenverstellbare Traversen erleichtern die spätere Anpassung an veränderte Ladeeinheiten. Änderungen am Aufbau dürfen jedoch nur innerhalb der technischen Vorgaben des jeweiligen Regalsystems erfolgen.
Breite, Felder und Palettenplätze
Die Gesamtbreite einer Regalreihe ergibt sich aus der Anzahl und Breite der Felder sowie den Abmessungen der Regalrahmen. Ein einzelnes Feld nimmt abhängig von Traversenlänge, Palettenbreite und Sicherheitsabständen mehrere Paletten nebeneinander auf.
Bei der Planung sollten nicht nur die verfügbaren Wand- und Stellflächen berücksichtigt werden. Ebenso wichtig sind:
erforderliche Arbeitsgangbreiten
Wendekreis und Bauart des Staplers
Flucht- und Verkehrswege
Abstand zu Türen, Toren und Gebäudeteilen
mögliche Erweiterung der Regalreihe
Schutzbereiche an Regalenden und Durchfahrten
Die in unserem Webshop auswählbare Breite reicht von kompakten Einzelfeldern bis zu langen, mehrfeldrigen Regalreihen.
Regaltiefe und Einlagerungsrichtung
Palettenregale mit 1.100 mm Tiefe sind eine verbreitete Ausführung für die Längseinlagerung von Europaletten mit 1.200 mm Länge. Die Palette liegt dabei mit definiertem Überstand auf den Traversen auf. Varianten mit 800 mm Tiefe können für andere Einlagerungsrichtungen oder Ladungsträger geeignet sein.
Die passende Tiefe darf nicht allein nach dem verfügbaren Platz ausgewählt werden. Entscheidend sind das Palettenformat, die Tragkonstruktion, die vorgesehenen Auflagen und die Angaben des Regalsystems.
Fachlast und Feldlast richtig unterscheiden
Fachlast
Die Fachlast bezeichnet die maximal zulässige Belastung einer Lagerebene. Bei Palettenregalen bezieht sie sich üblicherweise auf ein Traversenpaar und eine bestimmungsgemäß verteilte Last. Das Gewicht aller auf dieser Ebene eingelagerten Paletten darf die angegebene Fachlast nicht überschreiten.
Beispiel: Werden auf einer Ebene drei Paletten mit jeweils 700 kg eingelagert, beträgt die Belastung der Ebene 2.100 kg. Das Eigengewicht oder eine ungleichmäßige Verteilung des Lagerguts muss bei der Planung entsprechend den Systemvorgaben berücksichtigt werden.
Feldlast
Die Feldlast ist die maximal zulässige Gesamtbelastung eines Regalfeldes. Sie umfasst die Lasten sämtlicher Ebenen zwischen zwei Regalrahmen. Auch wenn jede einzelne Ebene unterhalb ihrer Fachlast bleibt, darf die zulässige Feldlast insgesamt nicht überschritten werden.
Für die sichere Nutzung sind daher immer beide Werte zu prüfen:
Gewicht je Ladeeinheit
Gesamtgewicht je Ebene
Gesamtgewicht aller Ebenen eines Feldes
zulässige Fachlast
zulässige Feldlast
Die gültigen Belastungsangaben müssen am Regal gut sichtbar gekennzeichnet sein.
Grundregal und Anbauregal
Grundregal als selbstständige Einheit
Ein Grundregal beziehungsweise Grundfeld besteht im Regelfall aus zwei Regalrahmen und den erforderlichen Traversenpaaren. Es bildet eine eigenständige Einheit und kann einzeln aufgestellt oder als Ausgangspunkt einer längeren Regalreihe verwendet werden.
Anbauregale zur Erweiterung
Ein Anbauregal besitzt nur einen zusätzlichen Regalrahmen und wird an ein vorhandenes, kompatibles Grundregal angebaut. Dadurch lassen sich längere Regalreihen mit geringerem Bauteilbedarf zusammenstellen.
Grund- und Anbaufelder müssen demselben Regalsystem angehören und technisch miteinander kompatibel sein. Tiefe, Profile, Traversen und Verbindungselemente dürfen nicht systemfremd kombiniert werden. Auch bei einer nachträglichen Erweiterung sind die zulässigen Lasten und Aufbauvorgaben der gesamten Regalreihe zu beachten.
Auflagen und Zubehör für unterschiedliche Ladeeinheiten
Paletten können bei geeigneter Einlagerungsrichtung direkt auf den Traversen gelagert werden. Für besondere Ladungsträger, nicht palettierte Güter oder zusätzliche Sicherungsanforderungen stehen verschiedene Ergänzungen zur Verfügung.
Tiefenstege und Palettenauflagen
Tiefenstege werden zwischen den Traversen eingesetzt. Sie können die Positionierung geeigneter Ladungsträger unterstützen oder als Unterkonstruktion für bestimmte Auflagen dienen. Ausführung, Anzahl und Tragfähigkeit müssen zum Regal und zur Ladeeinheit passen.
Gitterrost-, Drahtgitter- und Stahlauflagen
Auflagen schaffen eine durchgehende oder teilweise geschlossene Lagerebene. Sie können beispielsweise für Kartons, Behälter oder nicht ausreichend auf den Traversen aufliegende Ladeeinheiten erforderlich sein. Maßgeblich ist dabei die gesondert angegebene Belastbarkeit der Auflage.
Gitterroste und Drahtgitterböden bieten eine offene Struktur. Stahlpaneele bilden eine robuste Auflagefläche. Spanplatten können für trockenes Lagergut eingesetzt werden, sofern sie für das betreffende Regalsystem und die vorgesehene Belastung freigegeben sind.
Durchschub- und Absturzsicherungen
Durchschubsicherungen begrenzen die Einlagertiefe und reduzieren das Risiko, dass Paletten beim Einstellen zu weit nach hinten geschoben werden. Rückwandgitter oder andere Absturzsicherungen können erforderlich sein, wenn hinter dem Regal Verkehrs- oder Arbeitsbereiche liegen oder ein Herabfallen von Lagergut verhindert werden muss.
Rammschutz und Anfahrschutz
In Bereichen mit Flurförderzeugverkehr sind besonders die äußeren Regalstützen gefährdet. Ein geeigneter Rammschutz schützt Regalenden und Stützen vor Anfahrschäden. Art und Position des Schutzes richten sich nach dem Aufbau der Anlage und der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung.
Aufstellung und sichere Nutzung
Palettenregale müssen auf einem ausreichend tragfähigen, ebenen Untergrund aufgestellt und entsprechend den Montagevorgaben verankert werden. Bodenanker verhindern nicht nur ein Kippen, sondern sichern auch die vorgesehene Position der Regalrahmen.
Vor der Montage sind insbesondere folgende Punkte zu prüfen:
Tragfähigkeit und Beschaffenheit des Hallenbodens
Leitungen oder Einbauten im Verankerungsbereich
lot- und waagerechte Ausrichtung
erforderliche Gang- und Sicherheitsabstände
vorgesehene Belastung und Lastverteilung
Schutzmaßnahmen an Verkehrswegen
Herstellerangaben zur Montage
Kennzeichnung durch Belastungsschilder
Nach Umbauten, Beschädigungen oder Veränderungen der Nutzung muss geprüft werden, ob Tragfähigkeit und Sicherheit weiterhin gewährleistet sind. Beschädigte Stützen, Traversen, Sicherungsstifte oder Verankerungen dürfen nicht unbeachtet weiterverwendet werden.
Betrieb, Kontrolle und Regalprüfung
Regalanlagen sind während des Betriebs regelmäßig auf erkennbare Schäden und Veränderungen zu kontrollieren. Besondere Aufmerksamkeit gilt Regalstützen, Ausfachungen, Traversen, Sicherungsstiften, Fußplatten, Bodenankern und Schutzeinrichtungen.
Typische Prüfpunkte sind:
Verformungen und Anfahrschäden
fehlende oder beschädigte Sicherungsstifte
gelockerte oder beschädigte Verankerungen
nicht zulässige Veränderungen am Aufbau
Überlastung einzelner Ebenen oder Felder
beschädigte Paletten und Ladeeinheiten
fehlende oder unleserliche Belastungsschilder
beeinträchtigte Verkehrs- und Fluchtwege
Neben laufenden Sichtkontrollen sind die für den Betrieb geltenden Prüfanforderungen und betrieblichen Verantwortlichkeiten zu berücksichtigen. Grundlage dafür sind unter anderem die Herstellerangaben, die Gefährdungsbeurteilung und die einschlägigen Regeln für ortsfeste Regalsysteme.
Palettenregale bedarfsgerecht konfigurieren
Ein wirtschaftlich genutztes Palettenregal bietet ausreichend Kapazität, ohne Verkehrsflächen oder Arbeitsabläufe unnötig einzuschränken. Die Auswahl sollte daher nicht allein anhand der Außenmaße oder des Preises erfolgen.
Für die Planung benötigen Sie mindestens:
Palettenart und Palettenmaß
maximales Gewicht je Palette
Anzahl der benötigten Palettenplätze
gewünschte Anzahl der Ebenen
nutzbare Hallenhöhe und Stellfläche
Daten des eingesetzten Flurförderzeugs
Einlagerungsrichtung
Bodenbeschaffenheit
erforderliche Auflagen und Sicherungen
geplante Erweiterungen
Über unsere Shopfilter können Sie das Sortiment nach Höhe, Tiefe, Breite, Anzahl der Felder, Anzahl der Ebenen, Fachlast, Regalsystem und Ausführung eingrenzen. So lassen sich passende Grundregale, Regalreihen und Erweiterungen gezielt miteinander vergleichen.