Stabile Aktenregale in verschiedenen Farben
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Häufig gestellte Fragen
Aktenregale für geordnete Ablagen in Büro und Archiv
Aktenregale sind auf die übersichtliche Aufbewahrung von Ordnern, Dokumentenmappen und weiteren Arbeitsunterlagen ausgelegt. Anders als universelle Ablageregale orientieren sich ihre Abmessungen und Facheinteilungen an den typischen Formaten der Büroorganisation. Aktenordner lassen sich dadurch aufrecht einstellen, eindeutig beschriften und ohne langes Umräumen entnehmen.
In unserem Sortiment finden Sie kompakte Büroregale ebenso wie belastbare Archivregale und erweiterbare Regalreihen. Die Modelle eignen sich unter anderem für:
- Büros und Verwaltungsbereiche
- Registraturen und zentrale Ablagen
- Archive und Dokumentenräume
- Kanzleien, Praxen und Bildungseinrichtungen
- Personal-, Finanz- und Projektabteilungen
- Arbeitszimmer und Homeoffice
- Lagernahe Verwaltungsbereiche
Offene Aktenregale ermöglichen einen schnellen Zugriff auf regelmäßig benötigte Unterlagen. Dokumente, die vor unbefugtem Zugriff geschützt werden müssen, sollten dagegen in geeigneten abschließbaren Aktenschränken oder gesicherten Räumen aufbewahrt werden.
Die passende Regalgröße bestimmen
Ordnerbestand und Reservekapazität berechnen
Vor der Auswahl empfiehlt es sich, den vorhandenen Ordnerbestand zu zählen und eine angemessene Reserve für neue Unterlagen einzuplanen. Ein üblicher breiter DIN-A4-Aktenordner benötigt je nach Ausführung ungefähr 8 cm Stellbreite. Für eine komfortable Entnahme kann mit rund 9 cm je Ordner kalkuliert werden.
Die ungefähre Kapazität eines Fachbodens lässt sich deshalb mit einer einfachen Orientierung berechnen:
- 80 cm nutzbare Fachbreite: etwa 8 bis 9 breite Ordner
- 92 cm nutzbare Fachbreite: etwa 10 breite Ordner
- 100 cm nutzbare Fachbreite: etwa 11 breite Ordner
- 120 cm nutzbare Fachbreite: etwa 13 breite Ordner
Die tatsächliche Anzahl hängt von der nutzbaren Innenbreite, der Breite der eingesetzten Ordner und möglichen Fachteilern ab. Schmale Ordner oder Stehsammler verändern die Kapazität entsprechend.
Höhe und Anzahl der Fächer abstimmen
Die Regalhöhe bestimmt gemeinsam mit der Fachaufteilung, wie viele Ordnerebenen zur Verfügung stehen. Niedrige Modelle mit zwei oder drei Fächern eignen sich für kleinere Bestände und können abhängig von der Ausführung in Arbeitsplatznähe eingesetzt werden. Hohe Aktenregale mit fünf oder mehr Ordnerebenen nutzen die Raumhöhe effizienter und bieten sich für Registraturen und Archive an.
Verstellbare Fachböden erleichtern die Anpassung an unterschiedliche Ordner, Archivboxen oder Ablageformate. Bei der Planung ist darauf zu achten, dass über den Ordnern genügend Freiraum für ein bequemes Einstellen und Herausnehmen verbleibt.
Regaltiefe passend zur Nutzung wählen
Für handelsübliche DIN-A4-Ordner muss der Fachboden ausreichend tief sein, damit die Ordner sicher stehen. Kompakte Tiefen sparen Stellfläche und eignen sich besonders für einseitig bestückte Wandregale. Größere Tiefen können je nach Konstruktion eine beidseitige Nutzung oder die Unterbringung weiterer Ablageformate ermöglichen.
Vor dem Kauf sollten außerdem Sockelleisten, Fensterbänke, Türen, Heizkörper und Verkehrswege berücksichtigt werden. Die angegebene Regaltiefe ist dabei nicht mit der tatsächlich benötigten Aufstellfläche gleichzusetzen, wenn Bauteile oder Kippsicherungen zusätzlichen Raum beanspruchen.
Fachlast und Belastung richtig einordnen
Gewicht vollständig gefüllter Ordner berücksichtigen
Aktenordner erreichen im gefüllten Zustand ein erhebliches Gesamtgewicht. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Zahl der Fachböden, sondern vor allem deren zulässige Fachlast. Sie bezeichnet die maximale Belastung eines einzelnen Bodens bei gleichmäßig verteilter Last.
In unserem Sortiment stehen je nach Modell beispielsweise kompakte Aktenregale mit einer Fachlast von 65 kg sowie Archivregale mit höheren Fachlasten von 150 kg oder 250 kg zur Verfügung. Die konkreten Belastungsangaben des jeweiligen Produkts sind verbindlich.
Fachlast und Feldlast unterscheiden
Bei der Planung größerer Regalanlagen müssen zwei Werte getrennt betrachtet werden:
- Fachlast: maximal zulässige Belastung eines einzelnen Fachbodens
- Feldlast: maximal zulässige Gesamtbelastung eines Regalfeldes
Die Summe der tatsächlich aufgebrachten Fachlasten darf die zulässige Feldlast nicht überschreiten. Lasten sollten gleichmäßig verteilt und schwere Ordner vorzugsweise in den unteren Ebenen gelagert werden. Punktuelle Überlastungen und einseitige Beladungen können die Standsicherheit beeinträchtigen.
Steckregale und Schraubregale im Vergleich
Steckregale für flexible Regalanlagen
Bei Steckregalen werden die wesentlichen Bauteile über vorbereitete Verbindungen zusammengefügt. Das unterstützt eine zügige Montage und erleichtert spätere Anpassungen. Fachböden lassen sich abhängig vom System in vorgegebenen Rasterabständen versetzen.
Stecksysteme sind besonders zweckmäßig, wenn:
- sich der Ablagebedarf regelmäßig verändert
- zusätzliche Felder vorgesehen sind
- Fachhöhen später angepasst werden sollen
- längere Regalreihen geplant werden
- kurze Montagezeiten wichtig sind
Schraubregale für dauerhaft geplante Ablagen
Schraubregale werden über Schraubverbindungen montiert. Sie eignen sich für klar definierte Standorte und dauerhaft geplante Facheinteilungen. Bei der Auswahl sollten der Montageaufwand, die vorgesehenen Erweiterungsmöglichkeiten und die Nutzungsdauer berücksichtigt werden.
Ob Steck- oder Schraubsystem geeigneter ist, hängt nicht allein von der Belastbarkeit ab. Maßgeblich sind die technischen Angaben des jeweiligen Modells sowie die geplante Nutzung.
Stahl- und Holzfachböden gezielt auswählen
Aktenregale aus Stahl
Stahlregale sind für die funktionale Einrichtung von Büros, Registraturen und Archiven geeignet. Pulverbeschichtete Oberflächen, beispielsweise in Lichtgrau, lassen sich sachlich in bestehende Büroumgebungen integrieren. Verzinkte Ausführungen sind besonders auf eine zweckorientierte Nutzung in Archiv- und Nebenräumen ausgerichtet.
Zu den typischen Merkmalen zählen:
- formstabile Fachböden
- klar definierte Fach- und Feldlasten
- verstellbare Ebenen
- erweiterbare Grund- und Anbaufelder
- pflegeleichte Oberflächen
- verschiedene Höhen und Feldbreiten
Archivregale mit Holzfachböden
Holzfachböden bieten eine geschlossene Ablagefläche und können abhängig vom Regalsystem für höhere Fachlasten ausgelegt sein. Sie eignen sich nicht nur für Ordner, sondern auch für Archivkartons und andere flächig aufliegende Lagergüter. Ausschlaggebend bleiben die produktbezogenen Angaben zur Belastbarkeit und zum vorgesehenen Einsatz.
Grundregale und Anbauregale kombinieren
Ein Grundregal bildet ein eigenständig aufstellbares Regalfeld. Ein Anbauregal erweitert ein vorhandenes Grundfeld und nutzt dabei einen gemeinsamen Regalrahmen. Diese Kombination reduziert bei längeren Regalzeilen die Zahl der benötigten Seitenelemente und ermöglicht eine systematische Erweiterung.
Für die Planung einer Regalreihe sind folgende Angaben wichtig:
- verfügbare Gesamtbreite
- Anzahl der benötigten Felder
- gewünschte Feldbreite
- Zahl der Ablageebenen
- einseitige oder beidseitige Nutzung
- erforderliche Fach- und Feldlast
- vorgesehene Erweiterungsrichtung
Anbauregale müssen zum jeweiligen Regalsystem passen. Bauteile unterschiedlicher Serien sollten nur miteinander kombiniert werden, wenn der Hersteller diese Zusammenstellung ausdrücklich vorsieht.
Einseitige und beidseitige Nutzung
Einseitige Aktenregale werden üblicherweise an einer Wand oder entlang einer festen Raumbegrenzung aufgestellt. Sie benötigen nur einen Bediengang und eignen sich daher für schmalere Räume.
Beidseitig nutzbare Regale können im Raum stehen und von zwei Gängen aus bestückt werden. Diese Anordnung kann die Flächennutzung in größeren Archiven verbessern. Dabei müssen ausreichende Gangbreiten, Fluchtwege, Beleuchtung und der sichere Zugriff auf alle Ebenen berücksichtigt werden.
Standsicherheit und sichere Aufstellung
Aktenregale müssen auf einem ebenen, ausreichend tragfähigen Untergrund aufgestellt werden. Hohe, schmale oder stark belastete Regale können abhängig von Bauart, Aufstellort und Nutzung eine Kippsicherung oder zusätzliche Befestigung benötigen. Verbindlich sind die Montage- und Sicherheitshinweise des jeweiligen Herstellers.
Für einen sicheren Betrieb sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:
- Regal vollständig nach Montageanleitung aufbauen
- zulässige Fach- und Feldlasten einhalten
- Lasten gleichmäßig verteilen
- schwere Ordner in unteren Ebenen einordnen
- beschädigte Bauteile nicht weiterverwenden
- Verkehrs- und Fluchtwege freihalten
- vorgesehene Wand- oder Bodenbefestigungen montieren
- Regal nach Umbauten erneut auf sicheren Stand prüfen
Das Besteigen von Fachböden oder Regalkonstruktionen ist nicht zulässig. Für höher gelegene Ebenen sind geeignete Steighilfen zu verwenden.
Zubehör für strukturierte Ablagen
Passendes Zubehör erleichtert die Unterteilung, Erweiterung und sichere Nutzung eines Aktenregals. Je nach Regalsystem können unter anderem zusätzliche Fachböden, Fachteiler, Seitenbegrenzungen, Abdeckböden und Anbaufelder verfügbar sein.
Fachteiler unterstützen freistehende Ordner und erleichtern die Trennung nach Abteilung, Vorgang oder Aufbewahrungsfrist. Seitliche Begrenzungen verhindern, dass einzelne Ordner aus dem Regal rutschen. Ein Abdeckboden schützt die oberste Ablageebene und kann abhängig von der Konstruktion als zusätzliche Ablagefläche dienen.
Zubehör muss hinsichtlich Serie, Abmessung, Belastbarkeit und Befestigung zum Grundregal passen.