Vertikalregale & Stangenregale online kaufen
Produkte filtern
- Generisch
- RAL
Keine passende Farbe gefunden.
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
Lieferzeit 28 Werktage
- Fächeranordnung
- 4 x 4 4 x 5 +6
Lieferzeit 28 Werktage
KonfigurierenLieferzeit 5 Werktage
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
Lieferzeit 5 Werktage
Lieferzeit 5 Werktage
Häufig gestellte Fragen
Vertikalregale und Stangenregale für Langgut
Vertikalregale und Stangenregale schaffen feste Lagerplätze für lange, schmale Materialien. Rohre, Profile, Leisten, Kabelkanäle, Installationsrohre, Schläuche oder Stabmaterial lassen sich darin übersichtlich bevorraten und ohne langes Suchen entnehmen. Die stehende Lagerung nutzt die verfügbare Raumhöhe und benötigt meist weniger Bodenfläche als eine flache Ablage.
Die Kategorie richtet sich an Lager und Werkstätten ebenso wie an Handwerksbetriebe, Monteure, Installateure und Händler. Welche Ausführung passt, hängt vor allem vom Lagergut ab: Leichte bis mittelschwere Langteile stellen andere Anforderungen an Tiefe und Unterteilung als schwere Balken oder große Profile. Auch Zugriff, Stellplatz und gewünschte Erweiterbarkeit spielen bei der Auswahl eine wichtige Rolle.
Neben offenen Vertikalregalen gehören ergänzende Lösungen für besondere Lageraufgaben zum Sortiment. Dazu zählen ein Handwerkerregal für Klein- und Langmaterial, Wabenregale für den sortierten Fronteinschub sowie ein seitlich anbaubares Kragarmregal für das Wabenregal. So lässt sich die Lagerform genauer an Material, Arbeitsablauf und Entnahmehäufigkeit anpassen.
Wo Vertikal- und Stangenregale eingesetzt werden
Lager, Werkstatt und Fertigung
In Lagerbereichen sorgen Vertikalregale dafür, dass Langgut nicht lose an Wänden lehnt oder ungeordnet auf dem Boden liegt. Unterschiedliche Abmessungen können getrennt eingeordnet und bei Bedarf direkt entnommen werden. Das erleichtert Bestandskontrollen und hält Verkehrs- und Arbeitsflächen besser frei.
In Werkstätten und Fertigungsbetrieben eignen sich die Regale beispielsweise für Profile, Stangen, Leisten, Zuschnitte, Dachlatten oder Balken. Häufig benötigtes Material bleibt nah am Arbeitsplatz. Kurze Wege sind besonders hilfreich, wenn laufend einzelne Teile für Montage oder Bearbeitung gebraucht werden.
Handwerk, Installation und Handel
Installationsbetriebe lagern in einem Vertikalregal unter anderem Rohre, Kabelkanäle, Leitungen und Schläuche. Monteure können verschiedene Durchmesser oder Materialarten durch Fachteiler und Trennstäbe voneinander abgrenzen. Im Handel lassen sich lange Artikel übersichtlich vorsortieren und schneller für Aufträge zusammenstellen.
Wenn neben Langgut auch Verbindungsteile, Fittings oder anderes Kleinmaterial untergebracht werden sollen, ist ein kombiniertes Handwerkerregal sinnvoll. Die BERT-Ausführung verbindet Fächer für lange Teile mit Stahlböden und Gitterkörben. Dadurch bleiben zusammengehörige Materialien an einem Lagerplatz.
Welche Varianten gibt es?
BERT für kompakte und flexibel unterteilte Lagerplätze
Die BERT-Vertikalregale sind 2.000 mm hoch und als Grund- oder Anbauregal erhältlich. Die angebotenen Tiefen reichen von 326 bis 826 mm. Jede Ausführung besitzt vier unterteilbare Fächer. Damit eignen sich die Regale vor allem für leichteres bis mittelschweres Langgut wie Rohre, Kabelkanäle, Installationsrohre oder Schläuche.
Die verzinkten Rahmen sind vormontiert. Längstraversen und einsteckbare Trennstäbe strukturieren den Lagerplatz, während eine Stahlblechebene eine zusätzliche Ablage schafft. Das Raster von 25 mm erlaubt eine feine Anpassung der Einteilung. Welche Lasten gelten, muss anhand der jeweiligen Produktvariante geprüft werden; Feldlast und Fachlast dürfen dabei nicht miteinander verwechselt werden.
Das BERT-Handwerkerregal geht einen Schritt weiter. Es besteht aus einem Grund- und zwei Anbaufeldern und kombiniert sechs Stahlböden, vier Gitterkörbe und einen Bereich für Langmaterial. Die Regalkombination ist 2.000 mm hoch, 2.811 mm breit und 526 mm tief. Sie passt zu Arbeitsbereichen, in denen etwa Rohre und Leisten gemeinsam mit Muffen, Fittings oder anderen Kleinteilen gelagert werden.
ARTUS für größere und schwerere Langgüter
ARTUS ist auf größere Abmessungen und höhere Lasten ausgelegt. Die einseitige und die doppelseitige Ausführung sind jeweils 3.500 mm hoch und bieten eine Feldbreite von 2.700 mm. Die angegebene Vertikallast beträgt 1.200 kg, die seitliche Anlegelast 200 kg, jeweils bei gleichmäßig verteilter Last.
Die Regale besitzen eine Neigung von 10 Grad. Langgut liegt dadurch kontrolliert an der Konstruktion an. Die einseitige Variante hat unten eine Tiefe von 1.000 mm, die doppelseitige Ausführung 1.335 mm. Beide sind als Grund- oder Anbauregal verfügbar und eignen sich beispielsweise für Dachlatten, Leitungsrohre, Leisten und Balken.
Trennarme gehören bei ARTUS nicht zum Lieferumfang. Sie sind in 500 oder 750 mm Länge als Zubehör erhältlich. Wer verschiedene Materialien oder Längen sauber voneinander abgrenzen möchte, sollte die erforderliche Anzahl deshalb bereits bei der Planung berücksichtigen.
Einseitige oder doppelseitige Ausführung
Ein einseitiges Vertikalregal wird von einer Seite bedient und lässt sich gut an einer geeigneten Wand oder am Rand eines Lagerbereichs aufstellen. Entscheidend bleiben die Montage- und Sicherheitsvorgaben des jeweiligen Produkts. Eine doppelseitige Ausführung ist für den freien Zugriff von zwei Seiten gedacht und bietet sich besonders in einer Regalzeile innerhalb der Halle an.
Die doppelseitige Lösung nutzt eine zentrale Stellfläche für zwei Entnahmeseiten. Dafür braucht sie mehr Tiefe und ausreichend Bewegungsraum auf beiden Seiten. Vor dem Kauf sollte daher nicht nur die Regalbreite, sondern auch die benötigte Bedien- und Verkehrsfläche eingeplant werden.
Grundregal und Anbauregal
Ein Grundregal bildet die eigenständig nutzbare Startsektion. Es besitzt die erforderlichen seitlichen Rahmen beziehungsweise Stützen. Ein Anbauregal erweitert diese Einheit und nutzt dabei eine vorhandene Stütze mit. Wer mehrere Felder plant, beginnt deshalb mit einem Grundregal und ergänzt die gewünschte Zahl passender Anbaufelder.
Anbauregale sind nicht als beliebig kombinierbare Einzelregale zu verstehen. System, Höhe, Tiefe und konstruktive Ausführung müssen zum vorhandenen Grundfeld passen. Besonders bei späteren Erweiterungen empfiehlt es sich, die genaue Produktserie und alle Maße zu dokumentieren.
Wabenregale für getrennten Fronteinschub
Wabenregale verfolgen ein anderes Lagerprinzip als offene Vertikalregale. Das Langgut wird von vorn waagerecht in einzelne, verzinkte Fächer eingeschoben. Das angebotene Modell ist 1.000 mm hoch und breit, 3.010 mm tief und besitzt eine nutzbare Fachtiefe von 3.000 mm.
Je nach Ausführung stehen 16 bis 64 Waben zur Verfügung. Die Varianten reichen von einer Einteilung mit vier mal vier bis zu acht mal acht Fächern. So lassen sich viele verschiedene Profile oder Stäbe getrennt lagern. Fachlast und Gesamttraglast verändern sich mit der gewählten Einteilung und müssen der konkreten Variante entnommen werden.
Das Wabenregal wird vollständig montiert geliefert und kann zweifach übereinandergestapelt werden. Optional sind Frontbeschriftungen, Sonderfarben, Sondergrößen und ein seitlich anbaubares Kragarmregal vorgesehen. Weil das Lagergut innerhalb geschlossener Fächer liegt, ist es besser gegen seitliches Vermischen und Verschmutzung geschützt als in einer offenen Ablage.
Kaufberatung: Diese Kriterien entscheiden
Lagergut, Länge und Querschnitt
Am Anfang steht eine einfache Bestandsaufnahme: Was soll heute und künftig gelagert werden? Erfassen Sie Materialart, Länge, Gewicht und Querschnitt der längsten sowie schwersten Teile. Große Rohre brauchen eine andere Fachbreite als schmale Leisten; empfindliche Profile wiederum profitieren von einer getrennten Ablage ohne unnötigen Kontakt zu anderen Materialien.
Auch die Entnahmerichtung ist wichtig. Häufig benötigte Stangen sind in einem offenen Vertikalregal schnell erreichbar. Viele ähnliche Profile lassen sich in einem Wabenregal genauer sortieren. Für eine Mischung aus langen Artikeln und Kleinteilen bietet das Handwerkerregal die passendere Organisation.
Höhe, Tiefe und Stellfläche
Die Regalhöhe muss zur Materiallänge und zur nutzbaren Raumhöhe passen. Oberhalb des Regals sind Leuchten, Leitungen, Tore und andere Einbauten zu berücksichtigen. Lange Teile müssen außerdem sicher eingestellt und herausgenommen werden können, ohne an Decke oder Einrichtungen anzustoßen.
Bei der Tiefe zählt nicht allein das Außenmaß. Wichtig ist, ob das Lagergut innerhalb der vorgesehenen Abstützung sicher steht oder liegt. Zum Regalmaß kommen Bedienwege, Rangierflächen und gegebenenfalls der Zugriff von der Rückseite hinzu. Messen Sie den Standort deshalb als vollständigen Arbeitsbereich und nicht nur als freie Bodenfläche aus.
Traglast richtig lesen
Lastangaben beziehen sich auf unterschiedliche Ebenen. Die Fachlast bezeichnet die zulässige Last eines einzelnen Fachs oder Bodens. Die Feldlast gilt für ein komplettes Regalfeld. Bei ARTUS wird zusätzlich eine Vertikallast sowie eine seitliche Anlegelast angegeben. Beim Wabenregal unterscheiden sich Fachlast und Gesamttraglast je nach Fächerzahl.
Diese Werte sind nicht austauschbar und dürfen nicht addiert oder übertragen werden. Maßgeblich sind immer die Angaben der ausgewählten Ausführung und die geforderte gleichmäßige Lastverteilung. Reserven für schwerere künftige Lagergüter sind sinnvoll, ersetzen aber keine Prüfung der zulässigen Belastung.
Zugriff und Unterteilung
Überlegen Sie, wie oft Material ein- und ausgelagert wird und wie viele Sorten getrennt bleiben sollen. Trennstäbe, Fachteiler oder Trennarme schaffen eindeutige Lagerplätze und verhindern, dass sich verschiedene Artikel vermischen. Eine gut gewählte Unterteilung ist im Alltag meist wichtiger als eine möglichst große Zahl theoretisch verfügbarer Fächer.
Bei ARTUS müssen die optionalen Trennarme separat eingeplant werden. BERT arbeitet mit Trennstäben und einem 25-mm-Raster. Das Wabenregal bietet feste Einzelkanäle. Zubehör und Unterteilung sollten deshalb immer zur Bauart, zum Materialquerschnitt und zum gewünschten Zugriff passen.
Technische Eigenschaften und Materialien
BERT besteht aus verzinkten Rahmen und arbeitet mit einem Stecksystem. Vormontierte Rahmen verkürzen den Aufbau; Traversen, Trennstäbe und Stahlböden bilden die nutzbaren Lagerbereiche. Beim Vertikalregal in 826 mm Tiefe gehören unter anderem eine Stahlblechebene, zwei Längstraversen und acht Trennstäbe zur beschriebenen Ausstattung.
ARTUS kombiniert Stützen aus Omega-Profilen mit kaltgewalzten Kastentraversen. Die Traversen lassen sich in einem Raster von 50 mm in der Höhe verstellen und werden mit Sicherungsstiften gesichert. Die Stützen sind silbergrau, die Traversen orange pulverbeschichtet. Bolzenanker für die Befestigung im Hallenboden gehören zur Ausstattung der beschriebenen ARTUS-Regale.
Beim Wabenregal sind die einzelnen Fächer verzinkt, der Rahmen ist anthrazitgrau pulverbeschichtet. Dank der feuerverzinkten Ausführung eignet sich das Wabenregal auch für Feuchträume, überdachte Außenlager und viele industrielle Einsatzbereiche mit erhöhten Anforderungen an den Korrosionsschutz. Für Umgebungen mit starker chemischer Belastung sollte die Materialeignung im Einzelfall geprüft werden.
Vorteile einer geplanten Langgutlagerung
Ein passend ausgewähltes Langgutregal bringt mehrere praktische Vorteile:
- Rohre, Profile und Leisten erhalten feste, klar erkennbare Lagerplätze.
- Die stehende Lagerung nutzt die Raumhöhe und hält Bodenflächen besser frei.
- Getrennte Fächer erleichtern Zugriff, Bestandskontrolle und Kommissionierung.
- Grund- und Anbauregale ermöglichen einen schrittweisen Ausbau innerhalb desselben Systems.
- Einseitige und doppelseitige Varianten passen zu Randflächen oder frei stehenden Regalzeilen.
- Speziallösungen verbinden Langgutlagerung mit Kleinmaterial oder geschützten Einzelkanälen.
Der tatsächliche Nutzen hängt jedoch von einer sauberen Zuordnung ab. Ein zu flaches Regal, zu wenige Trennelemente oder unklare Lastangaben erschweren den Betrieb. Gute Planung beginnt daher beim Lagergut und nicht beim verfügbaren Regalmaß.
Schnelle Auswahlhilfe
Ein BERT-Vertikalregal passt, wenn kompakte Abmessungen, vier unterteilbare Fächer und mehrere Tiefen für leichteres bis mittelschweres Langgut gefragt sind. ARTUS empfiehlt sich für höhere Regale, größere Feldbreiten und schwerere Materialien. Die doppelseitige ARTUS-Ausführung ist sinnvoll, wenn eine frei zugängliche Regalzeile von beiden Seiten genutzt werden soll.
Das BERT-Handwerkerregal ist die naheliegende Wahl für Arbeitsplätze, an denen lange Materialien und passende Kleinteile gemeinsam bereitliegen sollen. Ein Wabenregal eignet sich, wenn zahlreiche Profile oder Stäbe einzeln sortiert und von vorn eingeschoben werden. Das seitliche Kragarmregal ergänzt das Wabenregal, wenn zusätzlich offener Ablageplatz benötigt wird.
Typische Anwendungsbeispiele
- Ein Installationsbetrieb trennt Kabelkanäle, Installationsrohre und Schläuche in einem BERT-Vertikalregal nach Abmessung.
- Eine Werkstatt lagert Dachlatten, Balken oder längere Profile in einem ARTUS-Regal und ergänzt die erforderlichen Trennarme passend zum Bestand.
- Ein Montagebereich nutzt das Handwerkerregal für Rohre, Fittings und Verbindungsteile, die häufig gemeinsam gebraucht werden.
- Ein Händler ordnet zahlreiche Profilvarianten in beschrifteten Waben und erleichtert so die eindeutige Entnahme.
- Eine Lagerhalle stellt ein doppelseitiges Regal in einer freien Zeile auf, damit zwei Arbeitsbereiche auf den Bestand zugreifen können.
Montage, Sicherheit und Wartung
Regale müssen auf einem ausreichend tragfähigen, ebenen Untergrund stehen und nach den Vorgaben des jeweiligen Produkts montiert werden. Bei den beschriebenen ARTUS-Modellen ist die Verankerung im Hallenboden mit den mitgelieferten Bolzenankern vorgesehen. Für andere Ausführungen sind die jeweiligen Montageunterlagen maßgeblich.
Lasten sind gleichmäßig zu verteilen und innerhalb der angegebenen Fach-, Feld-, Vertikal- oder Gesamtlast zu halten. Langgut darf nicht unkontrolliert herausragen, verrutschen oder in Verkehrswege kippen. Beschädigte Stützen, Traversen, Sicherungen, Trennelemente und Verankerungen sollten sofort beurteilt und der betroffene Bereich bis zur Klärung nicht weiter belastet werden.
Für die laufende Pflege reichen in trockenen Innenbereichen meist regelmäßige Reinigung und Sichtkontrollen. Prüfen Sie in festgelegten Abständen Verbindungen, Verankerungen, Verformungen, Korrosion und die Lesbarkeit der Belastungsangaben. Veränderungen am Regal, eine neue Nutzung oder schwereres Lagergut machen eine erneute Bewertung erforderlich.