Zubehör für Palettenregale online kaufen
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Palettenregal-Zubehör für unterschiedliche Lageraufgaben
Palettenregale bestehen in ihrer Grundform aus Ständerrahmen, Traversen und den erforderlichen Sicherungs- und Befestigungselementen. Mit geeignetem Zubehör lassen sie sich an unterschiedliche Ladeeinheiten, Warenarten und Betriebsabläufe anpassen.
Unser Sortiment an Zubehör für Palettenregale umfasst Komponenten für verschiedene Aufgaben:
zusätzliche oder angepasste Lagerebenen
sichere Aufnahme von Stückgut und Kleingebinden
Schutz vor herabfallenden oder durchgeschobenen Waren
Schutz gefährdeter Regalstützen
Verbindung gegenüberstehender Regalzeilen
Kennzeichnung von Regalplätzen und Belastungsgrenzen
Ersatz oder Ergänzung systemgebundener Bauteile
Da viele Zubehörteile konstruktiv auf ein bestimmtes Regalsystem abgestimmt sind, müssen die technischen Daten des vorhandenen Palettenregals in die Auswahl einbezogen werden.
Lagerflächen mit geeigneten Böden erweitern
Drahtgitterböden für belüftete Lagerebenen
Drahtgitterböden werden auf den Traversen einer Regalebene aufgelegt. Sie schaffen eine durchgängige Auflagefläche und eignen sich beispielsweise für Kartons, Behälter oder andere Lagereinheiten, die nicht ausschließlich auf Paletten gelagert werden.
Die offene Konstruktion unterstützt die Licht- und Luftdurchlässigkeit innerhalb der Regalanlage. Bei der Auswahl sind Fachbreite, Regaltiefe, Maschenweite, Auflageart und zulässige Flächenlast zu berücksichtigen. Engmaschige Gitter können für kleinere Lagereinheiten sinnvoll sein.
Gitterrostböden für robuste Auflageflächen
Gitterrostböden bestehen aus belastbaren Rostelementen und werden je nach Ausführung auf Traversen aufgelegt oder mit passenden Auflagen kombiniert. Sie eignen sich zum Ausbau von Kommissionierebenen und zur Lagerung geeigneter Stückgüter.
Entscheidend sind die zum Regal passenden Abmessungen und die vorgesehene Belastung. Die Tragfähigkeit eines einzelnen Gitterrostes darf nicht mit der zulässigen Fachlast der vollständigen Regalebene gleichgesetzt werden. Maßgeblich ist stets der niedrigste zulässige Belastungswert aller beteiligten Komponenten.
Spanplatten- und geschlossene Fachböden
Geschlossene Böden erleichtern die Lagerung kleiner Teile, Kartons oder Gebinde, die auf offenen Gitterflächen nicht sicher stehen würden. Abhängig von Regalsystem und Belastung können zusätzliche Tiefenauflagen, Zentrierungen oder Sicherungselemente erforderlich sein.
Vor dem Einbau sind Materialstärke, Fachbreite, Regaltiefe, Auflagerung und zulässige Belastung zu prüfen. Auch die betrieblichen Bedingungen, etwa Feuchtigkeit oder besondere Brandschutzanforderungen, müssen bei der Materialauswahl berücksichtigt werden.
Traversen und Auflagen passend auswählen
Traversen für zusätzliche Regalebenen
Traversen tragen die eingelagerten Paletten oder die darauf montierten beziehungsweise aufgelegten Böden. Mit zusätzlichen Traversenpaaren können weitere Ebenen eingerichtet oder vorhandene Höhenaufteilungen verändert werden.
Wichtige Auswahlmerkmale sind:
Kompatibilität mit dem vorhandenen Ständerprofil
lichte Fachbreite und Traversenlänge
Profilhöhe und Profiltiefe
zulässige Fachlast je Traversenpaar
Ausführung der Einhängeverbindung
erforderliche Sicherungsstifte oder Aushebesicherungen
Eine höhere Tragfähigkeitsangabe einzelner Traversen erhöht nicht automatisch die zulässige Gesamtbelastung der Regalanlage. Rahmen, Feldkonfiguration, Bodenverankerung und Herstellerplanung bleiben weiterhin maßgeblich.
Tiefenauflagen für Paletten und Fachböden
Tiefenauflagen verlaufen zwischen der vorderen und hinteren Traverse. Je nach Ausführung unterstützen sie Paletten, Behälter, Gitterelemente oder Spanplatten. Sie können insbesondere bei nicht standardisierten Ladungsträgern oder quer eingelagerten Paletten erforderlich sein.
Die passende Bauform richtet sich nach Traversenprofil, Regaltiefe, Ladungsträger und vorgesehener Belastung. Tiefenauflagen dürfen nur für die jeweils freigegebene Einbausituation verwendet werden.
Sicherheitszubehör für Palettenregale
Durchschubsicherungen und Rückwandgitter
Durchschubsicherungen begrenzen den Weg einer Palette beim Einlagern und reduzieren das Risiko, dass Ladeeinheiten zu weit in die Regalreihe geschoben werden. Rückwandgitter können zusätzlich verhindern, dass Lagergut auf Verkehrs- oder Arbeitsbereiche hinter dem Regal fällt.
Welche Sicherung erforderlich ist, hängt unter anderem von der Regalaufstellung, den angrenzenden Verkehrswegen, der Art der Ladeeinheiten und der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung ab. Bei Doppelregalen sind außerdem die Abstände zwischen den Regalzeilen und die Position der Paletten zu berücksichtigen.
Anfahrschutz für gefährdete Regalbereiche
Wo Stapler oder andere Flurförderzeuge eingesetzt werden, können Regalstützen durch Kollisionen beschädigt werden. Anfahr- und Rammschutzelemente schützen besonders gefährdete Bereiche, etwa Endständer, Regalstirnseiten und Stützen an Fahrwegen.
Für die Auswahl sind Einbauort, Schutzbreite, Höhe, Befestigungsart und verfügbarer Abstand zur Regalstütze relevant. Schutzvorrichtungen müssen so angeordnet werden, dass auftretende Kräfte nicht unkontrolliert auf das Regal übertragen werden.
Sicherungsstifte und Verbindungselemente
Sicherungsstifte beziehungsweise Aushebesicherungen verhindern das unbeabsichtigte Lösen eingehängter Traversen. Fehlende oder beschädigte Sicherungen sollten nicht durch ungeeignete Schrauben, Drähte oder andere Behelfslösungen ersetzt werden.
Verwenden Sie ausschließlich Sicherungselemente, die für das jeweilige Traversen- und Regalsystem vorgesehen sind. Auch Abstandshalter, Bodenanker und sonstige Verbindungsteile müssen konstruktiv zur Anlage passen.
Zubehör nach den technischen Regaldaten bestimmen
Vor der Bestellung sollten die vorhandenen Regaldaten vollständig aufgenommen werden. Produktbezeichnungen allein reichen häufig nicht aus, da sich Profile und Verbindungssysteme selbst bei äußerlich ähnlichen Anlagen unterscheiden können.
Prüfen Sie insbesondere:
Hersteller und Bezeichnung des Regalsystems
Profilform und Abmessungen der Ständer
Ausführung der Traversen und Einhängeklauen
Fachbreite beziehungsweise Traversenlänge
Rahmen- und Regaltiefe
gewünschte Fach- und Flächenlast
Abmessungen und Gewicht der Ladeeinheiten
Palettenformat und Einlagerungsrichtung
Oberfläche, beispielsweise verzinkt oder beschichtet
vorhandene Sicherungs- und Befestigungselemente
Bei Umbauten oder Änderungen der Fachhöhen ist zusätzlich zu prüfen, ob die ursprüngliche Auslegung der Regalanlage weiterhin eingehalten wird. Belastungsangaben und Kennzeichnungen müssen nach einer fachgerecht freigegebenen Änderung aktuell sein.
Belastbarkeit richtig einordnen
Bei Palettenregalen werden mehrere Belastungswerte unterschieden. Die Tragfähigkeit des Zubehörs ist nur ein Teil der Gesamtbetrachtung.
Fachlast: maximal zulässige Last einer Lagerebene bei bestimmungsgemäßer und gleichmäßiger Verteilung
Feldlast: maximal zulässige Gesamtlast eines Regalfeldes
Punktlast: Last, die konzentriert an einer bestimmten Stelle auftritt
Flächenlast: gleichmäßig auf eine Fläche verteilte Belastung
Tragfähigkeit eines Bauteils: zulässige Belastung eines einzelnen Zubehör- oder Konstruktionsteils
Die angegebenen Grenzwerte dürfen nicht miteinander addiert oder ohne technische Prüfung übertragen werden. Nicht gleichmäßig verteilte Lasten, beschädigte Paletten oder abweichende Einlagerungspositionen können die Beanspruchung einzelner Bauteile deutlich erhöhen.
Nachrüstung und regelmäßige Kontrolle
Palettenregal-Zubehör kann in vielen Fällen nachgerüstet werden. Voraussetzung ist, dass die Bauteile zum vorhandenen System passen und die geplante Änderung technisch zulässig ist. Tragende Komponenten, Sicherungselemente und Schutzvorrichtungen sollten nach Herstellervorgaben montiert werden.
Im laufenden Betrieb sind unter anderem folgende Punkte regelmäßig zu kontrollieren:
fester Sitz von Sicherungs- und Verbindungselementen
Verformungen, Risse oder Korrosion
Beschädigungen an Stützen und Traversen
Zustand von Anfahr- und Durchschubsicherungen
korrekte Position von Böden und Auflagen
Lesbarkeit und Aktualität der Belastungskennzeichnung
bestimmungsgemäße Einlagerung der Ladeeinheiten
Beschädigte oder verformte tragende Bauteile dürfen nicht eigenmächtig gerichtet, geschweißt oder durch ungeprüfte Komponenten ersetzt werden.
Der betroffene Regalbereich ist entsprechend der betrieblichen Sicherheitsorganisation zu behandeln und fachkundig zu beurteilen.