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- 500 x 880 mm 700 x 1.030 mm
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- 500 x 880 mm 600 x 1.030 mm +1
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- 500 x 850 mm 600 x 1.000 mm
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- 500 x 850 mm 600 x 1.000 mm +2
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- 500 x 850 mm 600 x 1.000 mm +2
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- 500 x 850 mm 600 x 1.000 mm +2
- Ladefläche (BxT)
- 500 x 850 mm 600 x 1.000 mm +2
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- 500 x 850 mm 600 x 1.000 mm +1
- Ladefläche (BxT)
- 500 x 850 mm 600 x 1.000 mm +1
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- 480 x 740 mm 610 x 910 mm
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- Ladefläche (BxT)
- 450 x 720 mm 600 x 900 mm
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- 500 x 850 mm 600 x 1.000 mm +2
- Ladefläche (BxT)
- 500 x 850 mm 600 x 1.000 mm +2
- Ladeflächenmaterial
- Hart-PVC-Platte Siebdruckplatte
Häufig gestellte Fragen
Plattformwagen für den innerbetrieblichen Materialtransport
Plattformwagen sind handgeführte Transportgeräte für den Materialfluss in Lager, Werkstatt, Produktion, Versand und weiteren Betriebsbereichen. Sie nehmen Kartons, Kisten, Behälter, Werkzeuge, Bauteile und andere Stückgüter auf einer ebenen Ladefläche auf. Dadurch können Waren gebündelt bewegt und körperlich belastende Einzeltransporte reduziert werden.
Unser Sortiment umfasst unterschiedliche Bauformen für leichte, mittelschwere und schwere Transportaufgaben. Neben klassischen Plattformwagen mit festem Schiebebügel stehen klappbare Modelle sowie Wagen mit Stirn-, Seiten-, Holz- oder Drahtgitterwänden zur Auswahl.
Bauformen passend zum Transportgut auswählen
Offene Plattformwagen mit Schiebebügel
Ein offener Plattformwagen besitzt eine frei zugängliche Ladefläche und einen Schiebebügel. Diese Ausführung eignet sich besonders für Güter, die sicher stehen, eine ausreichend große Auflagefläche besitzen oder separat gegen Verrutschen gesichert werden.
Die offene Bauweise ermöglicht das Be- und Entladen von mehreren Seiten. Das ist vorteilhaft beim Kommissionieren, bei wechselnden Ladungsgrößen und beim Transport sperriger Gegenstände.
Klappbare Plattformwagen
Bei einem klappbaren Plattformwagen lässt sich der Schiebebügel in der Regel auf die Ladefläche absenken. Dadurch benötigt der Wagen weniger Stellraum und kann einfacher in Fahrzeugen, Materialräumen oder unter Arbeitsflächen aufbewahrt werden.
Klappwagen eignen sich insbesondere für wechselnde Einsatzorte, gelegentliche Transporte und Betriebsbereiche mit begrenzten Abstellflächen. Vor der Auswahl sollten neben der Traglast auch der Klappmechanismus und die Abmessungen im zusammengeklappten Zustand geprüft werden.
Stirnwand- und Doppelstirnwandwagen
Stirnwandwagen verfügen über mindestens eine Wand an der kurzen Seite der Ladefläche. Sie stützt gestapelte Ladung in Fahrtrichtung ab und kann verhindern, dass Kartons, Behälter oder Säcke gegen den Bediener rutschen.
Doppelstirnwandwagen besitzen Wände an beiden kurzen Seiten. Sie eignen sich für längere Güter, Pakete oder gestapelte Waren, die während des Transports seitlich zugänglich bleiben sollen.
Dreiwand- und Vierwandwagen
Dreiwandwagen umschließen das Transportgut an drei Seiten. Die offene Seite erleichtert das Be- und Entladen. Vierwandwagen bieten eine weitgehend geschlossene Transportfläche und sind für lose, kleinteilige oder gestapelte Güter geeignet.
Je nach Ausführung bestehen die Wände aus Drahtgitter, Holz oder anderen belastbaren Materialien:
- Drahtgitter ermöglicht die Sicht auf den Inhalt und unterstützt die Luftzirkulation.
- Geschlossene Holzwände schützen kleinere Gegenstände vor dem seitlichen Herausfallen.
- Herausnehmbare oder abklappbare Wände vereinfachen den Zugriff auf die Ladung.
- Unterschiedliche Wandhöhen erlauben eine Anpassung an das Ladevolumen.
Traglast und Ladefläche richtig dimensionieren
Traglast mit Sicherheitsreserve festlegen
Die angegebene Traglast bezeichnet die maximal zulässige Belastung des Plattformwagens bei bestimmungsgemäßer Verwendung. Maßgeblich ist das Gesamtgewicht aller gleichzeitig transportierten Güter. Die Traglast darf weder dauerhaft noch kurzzeitig überschritten werden.
Für die Auswahl sollte nicht nur das durchschnittliche Transportgewicht betrachtet werden. Sinnvoll ist eine ausreichende Reserve für ungewöhnlich schwere Sendungen und wechselnde Einsätze. Gleichzeitig muss geprüft werden, ob der Untergrund, Aufzüge, Rampen und weitere Verkehrswege für das Gesamtgewicht aus Wagen und Ladung geeignet sind.
Die Last sollte möglichst gleichmäßig auf der Plattform verteilt werden. Punktuelle Belastungen oder ein weit außerhalb der Wagenmitte liegender Schwerpunkt können die Fahrstabilität beeinträchtigen.
Ladefläche auf Transportgut und Verkehrswege abstimmen
Länge und Breite der Ladefläche müssen zum Transportgut passen. Besonders bei Behältern, Kartons und Werkstücken sollte die nutzbare Fläche berücksichtigt werden. Die Gesamtabmessungen des Wagens sind zusätzlich wichtig, wenn Türen, Aufzüge oder enge Gänge durchfahren werden müssen.
Eine größere Plattform erhöht die Aufnahmekapazität, benötigt jedoch mehr Rangierfläche. Kompakte Wagen lassen sich leichter manövrieren, bieten aber weniger Platz für sperrige oder großvolumige Güter.
Wichtige Prüfpunkte sind:
- Länge und Breite des größten regelmäßig transportierten Guts
- Anzahl und Grundmaß der gleichzeitig beförderten Behälter
- Breite von Türen, Gängen und Durchfahrten
- Abmessungen und Tragfähigkeit vorhandener Aufzüge
- benötigter Wendekreis
- Höhe der Ladefläche
- Gesamtmaß einschließlich Schiebebügel und Wänden
Ladeflächen für unterschiedliche Anforderungen
Die Beschaffenheit der Ladefläche beeinflusst Griffigkeit, Widerstandsfähigkeit und Reinigungsmöglichkeiten. Je nach Modell kommen unter anderem Holzwerkstoff-, Siebdruck-, Kunststoff- oder Metallflächen zum Einsatz.
Eine rutschhemmende Oberfläche kann das Verschieben der Ladung reduzieren, ersetzt jedoch keine erforderliche Ladungssicherung. Empfindliche Waren sollten vor harten Kanten geschützt werden. Bei feuchten Einsatzbereichen ist auf eine ausreichend widerstandsfähige und leicht zu reinigende Plattform zu achten.
Ein umlaufender Rand kann verhindern, dass kleinere Gegenstände von der Ladefläche rollen. Er ist besonders bei Werkzeugen, Behältern und einzelnen Packstücken hilfreich, kann das seitliche Aufschieben schwerer Güter jedoch erschweren.
Bereifung nach Boden und Umgebung auswählen
Vollgummi- und TPE-Bereifung
Vollgummi- und TPE-Rollen werden häufig auf ebenen Hallenböden eingesetzt. Sie sind wartungsarm und eignen sich für viele Transportaufgaben in Lager, Werkstatt und Versand. Die konkrete Eignung hängt von Radgröße, Radmaterial und Bodenbeschaffenheit ab.
Spurlose Ausführungen sind für Bereiche interessant, in denen sichtbarer Reifenabrieb vermieden werden soll. Dazu können Verkaufsräume, Büros, Ausstellungen oder helle Produktions- und Lagerflächen gehören.
Luftbereifung
Luftbereifung kann Stöße und Bodenunebenheiten besser abfedern. Sie kommt daher für unebene Verkehrswege, Schwellen oder empfindliche Transportgüter infrage. Luftreifen müssen regelmäßig auf Beschädigungen und ausreichenden Luftdruck kontrolliert werden.
Radgröße und Radlager
Größere Räder können Schwellen, Fugen und kleinere Unebenheiten leichter überwinden. Kleine Rollen ermöglichen dagegen eine niedrige Ladehöhe und eine kompakte Konstruktion. Bei häufigen oder längeren Transportwegen können leichtgängige Radlager den erforderlichen Kraftaufwand reduzieren.
Lenkrollen, Bockrollen und Feststeller
Viele Plattformwagen besitzen zwei Bockrollen und zwei Lenkrollen. Die Bockrollen unterstützen den Geradeauslauf, während die Lenkrollen das Manövrieren ermöglichen. Diese Kombination eignet sich für zahlreiche innerbetriebliche Transportwege.
Feststeller an den Lenkrollen sichern den Wagen am Abstell- oder Beladeort gegen unbeabsichtigtes Wegrollen. Vor dem Beladen, Entladen und Abstellen sollte geprüft werden, ob die Feststeller vollständig greifen. Auf Gefällen muss der Wagen gegebenenfalls zusätzlich gesichert werden.
Vier Lenkrollen erhöhen die Wendigkeit, können aber bei längeren geraden Strecken mehr Lenkkorrekturen erfordern. Die geeignete Radanordnung hängt daher von Gangbreite, Fahrweg und Einsatzhäufigkeit ab.
Sicherer Einsatz im Betriebsalltag
Ein Plattformwagen darf nur innerhalb seiner vorgesehenen Traglast und für den angegebenen Einsatzbereich verwendet werden. Die Ladung muss stabil stehen und darf die Sicht auf den Fahrweg nicht unzulässig einschränken.
Für einen kontrollierten Transport sind folgende Punkte wichtig:
- schwere Güter unten und möglichst nahe an der Wagenmitte platzieren
- Last gleichmäßig auf der Ladefläche verteilen
- lose, runde oder kippgefährdete Güter sichern
- zulässige Traglast nicht überschreiten
- Geschwindigkeit an Boden, Kurven und Sichtverhältnisse anpassen
- Gefälle und Rampen nur mit geeigneten Wagen befahren
- Füße und Hände beim Rangieren von Rollen, Wänden und Quetschstellen fernhalten
- Plattformwagen nicht zur Personenbeförderung verwenden
- Feststeller vor dem Be- und Entladen betätigen
- Verkehrswege frei und ausreichend beleuchtet halten
Kontrolle, Reinigung und Instandhaltung
Regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfungen unterstützen einen sicheren und störungsarmen Betrieb. Kontrolliert werden sollten insbesondere Rollen, Radlager, Feststeller, Schiebebügel, Plattform, Wände und Befestigungselemente.
Fäden, Folienreste und Verpackungsbänder können sich um Radachsen wickeln und die Laufeigenschaften beeinträchtigen. Solche Fremdkörper sollten zeitnah entfernt werden. Beschädigte Rollen, lockere Verbindungen oder nicht funktionierende Feststeller sind vor der weiteren Verwendung instand zu setzen.
Die Reinigung richtet sich nach dem Material der Ladefläche und der Einsatzumgebung. Feuchtigkeit sollte nicht dauerhaft auf empfindlichen Holzwerkstoffflächen verbleiben. Bei Metallteilen sind Beschädigungen der Oberflächenbeschichtung zu kontrollieren, damit Korrosion frühzeitig erkannt werden kann.
Auswahlhilfe für den passenden Plattformwagen
Ein geeigneter Plattformwagen wird nicht allein nach der maximalen Traglast ausgewählt. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Ladung, Fahrweg, Bedienung und verfügbarem Platz.
Vor dem Kauf sollten Sie folgende Fragen klären:
- Welche Güter werden hauptsächlich transportiert?
- Wie hoch ist das maximale Gesamtgewicht der Ladung?
- Muss die Plattform von mehreren Seiten zugänglich sein?
- Werden Stirn-, Seiten- oder Gitterwände benötigt?
- Welche nutzbare Ladefläche ist erforderlich?
- Wie breit sind Türen, Gänge und Aufzüge?
- Ist der Boden eben, empfindlich oder unregelmäßig?
- Soll der Schiebebügel fest oder klappbar sein?
- Sind Feststeller oder eine zentrale Bremsbetätigung erforderlich?
- Wird der Wagen nur im Innenbereich oder auch auf Außenwegen eingesetzt?
Mit diesen Angaben lässt sich unser Sortiment gezielt nach Bauform, Traglast, Ladefläche und Fahrwerk eingrenzen.