Lösungen & Regale zur Kleinteilelagerung
Produkte filtern
- Generisch
- RAL
Keine passende Farbe gefunden.
- Generisch
- RAL
Keine passende Farbe gefunden.
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
Lieferzeit 5 Werktage
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
Lieferzeit 5 Werktage
Konfigurieren- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
- Regalausführung
- Anbauregal Grundregal
Lieferzeit 5 Werktage
Konfigurieren- Bestückung
- 104 Sichtlagerkästen 60 Sichtlagerkästen +2
- Bestückung
- 108 Sichtlagerkästen 176 Sichtlagerkästen +2
- Bestückung
- 140 Sichtlagerkästen 152 Sichtlagerkästen +2
- Bestückung
- Bestückung 1 Bestückung 2 +1
Lieferzeit 5 Werktage
Regale für eine geordnete Kleinteilelagerung
Kleinteile verursachen trotz ihrer geringen Abmessungen häufig einen hohen organisatorischen Aufwand. Viele unterschiedliche Artikel müssen eindeutig zugeordnet, schnell gefunden und bedarfsgerecht bereitgestellt werden. Kleinteileregale verbinden deshalb eine tragfähige Regalkonstruktion mit passenden Kästen, Böden, Körben oder Durchlaufelementen.
Unser Sortiment umfasst Lösungen für die stationäre Lagerung, die mobile Materialbereitstellung und die direkte Versorgung von Arbeits- und Montageplätzen. Abhängig von der Ausführung lassen sich leichte Verbrauchsmaterialien ebenso lagern wie Werkzeuge, Beschläge, Metallteile oder technische Komponenten.
Typische Einsatzbereiche sind:
Werkstätten und Handwerksbetriebe
Ersatzteil- und Instandhaltungslager
Produktions- und Montagebereiche
Versand und Kommissionierung
Betriebsmittellager
Materialausgaben
Einzelhandel und Servicebereiche
Die passenden Regalarten im Überblick
Sichtlagerkästen-Regale für schnellen Zugriff
Sichtlagerkästen-Regale eignen sich, wenn viele verschiedene Kleinteile offen, gut erkennbar und unmittelbar erreichbar gelagert werden sollen. Die Kästen besitzen eine offene Entnahmefront und können in der Regel einzeln beschriftet, entnommen oder neu angeordnet werden.
Sie sind besonders geeignet für Schrauben, Muttern, Scheiben, Dübel, Klemmen, Dichtungen, Kabelzubehör und andere regelmäßig benötigte C-Teile. Unterschiedliche Kastenfarben können zusätzlich zur visuellen Kennzeichnung von Materialgruppen, Arbeitsbereichen oder Beständen genutzt werden.
Je nach Modell stehen verschiedene Bauformen zur Verfügung:
stationäre Regale für feste Lagerplätze
fahrbare Regale für eine flexible Bereitstellung
einseitige Ausführungen zur Aufstellung an Wänden
beidseitige Ausführungen für frei zugängliche Lagerflächen
bestückte Komplettregale mit passenden Sichtlagerkästen
unbestückte Systeme für vorhandene oder separat gewählte Kästen
Vorhandene Kästen sollten nur verwendet werden, wenn Abmessungen, Auflageflächen und Regaltiefe zum jeweiligen Regalsystem passen.
System- und Ordnungsregale für größere Teile
Systemregale mit Regalkästen nutzen die verfügbare Regaltiefe und bieten Platz für größere, längere oder schwerere Artikel. Sie eignen sich beispielsweise für Werkzeuge, Beschläge, Installationsmaterial, Ersatzteile, Metallkomponenten oder Elektrobauteile.
Grundregale bilden den Ausgangspunkt einer Regalzeile. Passende Anbaufelder können die Anlage seitlich erweitern. Dadurch lässt sich die Lagerkapazität bei wachsendem Bedarf ergänzen, ohne jede Regalzeile vollständig neu aufzubauen.
Für die Planung sind insbesondere folgende Merkmale relevant:
Höhe, Breite und Tiefe des Regalfeldes
Innenmaße und Anzahl der Regalkästen
Anzahl und Verstellbarkeit der Ebenen
Fachlast je Boden
maximal zulässige Feldlast
Grund- oder Anbaufeld
Oberflächenbeschaffenheit des Regals
Möglichkeiten zur Boden- oder Wandbefestigung
Kommissionierregale für strukturierte Entnahmeprozesse
Kommissionierregale unterstützen die Zusammenstellung von Waren, Ersatzteilen und Verbrauchsmaterialien. Die Lagergüter werden übersichtlich nach Artikel, Auftrag oder Materialgruppe bereitgestellt. Offene Konstruktionen und eine ergonomisch ausgerichtete Entnahme können Such- und Greifwege reduzieren.
Je nach Lagergut kommen Fachböden, Gitterkörbe oder Schüttgutebenen zum Einsatz. Gitterkörbe sind besonders hilfreich, wenn unterschiedlich geformte Artikel eingesehen und von vorne entnommen werden sollen. Geschlossene Schüttgutebenen verhindern, dass kleine lose Teile seitlich oder nach unten herausfallen.
Für häufig benötigte Artikel empfiehlt sich eine Position innerhalb des gut erreichbaren Greifraums. Selten benötigte oder leichte Vorräte können auf höheren Ebenen gelagert werden. Schwere Behälter sollten grundsätzlich in unteren Regalbereichen stehen.
Schrägbodenregale und Kanban-Systeme
Bei Schrägbodenregalen werden Behälter oder einzelne Lagergüter auf geneigten Ebenen bereitgestellt. Wird vorne Material entnommen, rückt der nachfolgende Bestand durch die Schwerkraft nach. Dieser Aufbau erleichtert die Bestandskontrolle und sorgt für einen klar definierten Entnahmepunkt.
Ausführungen mit Rollenbahnen eignen sich für Behälter, die innerhalb des Regals selbstständig nachlaufen sollen. Modelle mit glatten Schrägböden können für Kästen, Kartons oder lose bereitgestellte Artikel verwendet werden, sofern die Produkteigenschaften dafür geeignet sind.
Schrägboden- und Kanbanregale unterstützen unter anderem:
die bedarfsgerechte Produktionsversorgung
eine Trennung von Beschickungs- und Entnahmeseite
kurze Zugriffswege an Montageplätzen
übersichtliche Mindestbestände
das First-in-first-out-Prinzip
die Bereitstellung definierter Materialmengen
Für eine zuverlässige Funktion müssen Behälter, Rollenbahnen, Neigung und Gesamtgewicht aufeinander abgestimmt sein.
Kleinteileregale richtig auswählen
Teilegröße und Behälter bestimmen
Die Behältergröße sollte sich am Lagergut orientieren. Zu große Kästen beanspruchen unnötig viel Regalfläche. Zu kleine Kästen erschweren die Entnahme oder werden zu stark belastet. Neben den Außenmaßen sind daher die nutzbaren Innenmaße, das Einzelgewicht der Teile und die erforderliche Vorratsmenge zu berücksichtigen.
Kleine Sichtlagerkästen eignen sich für Befestigungsmaterial und kompakte Bauteile. Größere Sicht- oder Regalkästen bieten Platz für Fittings, Beschläge, Werkzeuge und umfangreichere Materialbestände.
Kastenanzahl und Artikelvielfalt abstimmen
Die Anzahl der Kästen bestimmt, wie viele Artikel oder Materialgruppen getrennt gelagert werden können. Für die Planung sollte nicht nur der aktuelle Bestand betrachtet werden. Freie Lagerplätze erleichtern die spätere Aufnahme zusätzlicher Artikel.
Werden mehrere Artikel in einem Kasten gelagert, können Trennwände eine Unterteilung ermöglichen. Eine gemeinsame Lagerung ist jedoch nur sinnvoll, wenn Verwechslungen und Vermischungen ausgeschlossen sind.
Fachlast und Feldlast beachten
Die Fachlast bezeichnet die zulässige Belastung einer einzelnen Ebene. Die Feldlast gibt an, welches Gesamtgewicht das gesamte Regalfeld aufnehmen darf. Beide Werte dürfen nicht überschritten werden.
Die angegebenen Traglasten gelten üblicherweise bei gleichmäßig verteilter Last und bei ordnungsgemäßem Aufbau. Punktuelle Belastungen, ungleichmäßige Gewichtsverteilung, zusätzliche Ebenen oder Anbauteile können die Belastung der Konstruktion verändern.
Für die Auswahl empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
Gewicht eines vollständig gefüllten Kastens ermitteln
Gesamtgewicht aller Kästen einer Ebene berechnen
Sicherheitsreserve für Bestandsveränderungen berücksichtigen
Fachlast und Feldlast getrennt prüfen
Montage- und Sicherheitshinweise des jeweiligen Regals beachten
Abmessungen und Flächennutzung planen
Neben der verfügbaren Stellfläche müssen Arbeitsgänge, Verkehrswege und Entnahmebereiche berücksichtigt werden. Die Regaltiefe sollte zur Länge der verwendeten Kästen passen. Bei zu tiefen Regalen bleibt Fläche ungenutzt oder Lagergut verschwindet außerhalb des direkten Sichtbereichs.
Beidseitig nutzbare Regale können die Lagerkapazität auf frei stehenden Flächen erhöhen. Mobile Ausführungen bringen Material direkt zum Einsatzort. Hohe stationäre Regale nutzen die Raumhöhe, müssen jedoch so bestückt werden, dass häufig benötigte Artikel sicher erreichbar bleiben.
Wichtige Planungsmaße sind:
Regalhöhe
Regalbreite
Regaltiefe
erforderliche Bedienungsfläche
Gangbreite
Kasten- und Behältermaße
Greifhöhe
Platz für Türen, Tore und Verkehrswege
Materialfluss und Zugriff organisieren
Häufig benötigte Teile griffnah lagern
Eine verbrauchsorientierte Anordnung reduziert unnötige Wege. Häufig benötigte Teile sollten möglichst zwischen Hüft- und Schulterhöhe liegen. Schwere Lagergüter gehören in die unteren Ebenen. Leichte Reservemengen können weiter oben untergebracht werden.
Eine eindeutige Beschriftung unterstützt die Zuordnung. Geeignet sind beispielsweise Artikelnummer, Kurzbezeichnung, Lagerplatz, Mindestbestand sowie Barcode oder QR-Code. Die Kennzeichnung sollte auch bei teilweise gefüllten Kästen gut sichtbar bleiben.
Stationäre und mobile Systeme kombinieren
Stationäre Regale bieten eine feste Lagerstruktur und eignen sich für größere Bestände. Mobile Kleinteileregale können Material bedarfsgerecht an Arbeitsplätze, Maschinen oder Montagelinien bringen. Eine Kombination beider Systeme ist sinnvoll, wenn ein zentraler Vorrat und kleinere dezentrale Bereitstellungsmengen benötigt werden.
Bei mobilen Regalen sind neben der Gesamttragfähigkeit auch Rollen, Feststeller, Fahrwege und die gleichmäßige Lastverteilung zu beachten. Das Regal sollte nur auf geeigneten, ebenen Böden bewegt werden.
Grund- und Anbaufelder langfristig planen
Modulare Steckregale ermöglichen den Aufbau zusammenhängender Regalzeilen. Das Grundregal besitzt die für den eigenständigen Aufbau notwendigen Rahmen oder Stützen. Anbauregale werden an ein vorhandenes Grundfeld angeschlossen und sind nicht als frei stehende Einzelregale vorgesehen.
Vor einer Erweiterung ist zu prüfen, ob Regalserie, Abmessungen, Traglasten und Verbindungselemente kompatibel sind. Bauteile verschiedener Systeme sollten nicht ohne bestätigte Eignung miteinander kombiniert werden.
Sicherheit bei Aufbau und Nutzung
Kleinteileregale müssen entsprechend der Montageanleitung aufgebaut und auf einem geeigneten Untergrund aufgestellt werden. Abhängig von Regalhöhe, Tiefe, Belastung und Bauform kann eine Sicherung an Wand oder Boden erforderlich sein. Dies gilt insbesondere für schmale, hohe, einseitig belastete oder frei stehende Regale.
Für einen sicheren Betrieb sind folgende Punkte wichtig:
zulässige Fach- und Feldlasten einhalten
Lasten gleichmäßig verteilen
schwere Güter in unteren Ebenen lagern
Regale nicht als Steighilfe verwenden
beschädigte Bauteile und Rollen nicht weiterverwenden
Steckverbindungen und Sicherungselemente regelmäßig kontrollieren
Verkehrs- und Fluchtwege freihalten
vorgesehene Wand- oder Bodenbefestigungen montieren
Anbauregale nur mit kompatiblen Grundregalen einsetzen
mobile Regale vor der Entnahme gegen Wegrollen sichern
Betriebliche Gefährdungsbeurteilungen, interne Sicherheitsvorgaben und die Hinweise des jeweiligen Herstellers bleiben für Aufbau und Verwendung maßgeblich.
Pflege und regelmäßige Kontrolle
Verzinkte oder beschichtete Stahlregale sind für den üblichen Einsatz in trockenen Innenbereichen ausgelegt. Staub und lose Verschmutzungen lassen sich mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch entfernen. Sicht- und Regalkästen können abhängig vom Material separat gereinigt werden.
Bei der Kontrolle sollten insbesondere Rahmen, Fachböden, Verbinder, Aussteifungen, Rollen und Befestigungspunkte betrachtet werden. Verformte, korrodierte oder gerissene Bauteile können die Tragfähigkeit beeinträchtigen und sollten fachgerecht ersetzt werden.