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- 91,00 l 4 Stufen 217,00 l
- Volumen
- 43,00 l 5 Stufen 211,00 l
Kleinteilelagerung systematisch planen
Eine strukturierte Kleinteilelagerung verkürzt Such- und Zugriffswege und schafft eindeutige Lagerplätze für kleine Bauteile, Verbrauchsmaterialien und Ersatzteile. Je nach Artikelstruktur und Arbeitsablauf kommen einzelne Lagerkästen, komplett bestückte Regale, Kleinteilemagazine oder geschlossene Schranksysteme infrage.
Unser Sortiment deckt sowohl die Bereitstellung direkt am Arbeitsplatz als auch die zentrale Bevorratung im Lager ab. Dazu gehören unter anderem:
Sichtlagerkästen und Sortierkästen
Regalkästen für Fachbodenregale
Euro-Normbehälter und Stapelbehälter
Regale für Lager- und Sichtlagerkästen
Kommissionier- und Bereitstellungsregale
Kleinteile- und Schubladenmagazine
Schränke mit Kästen oder Schubladen
mobile Magazinwagen und Drehständer
ESD-geeignete Behälter und Magazine
Behältersysteme für unterschiedliche Kleinteile
Sichtlagerkästen für häufigen Zugriff
Sichtlagerkästen besitzen eine offene oder abgesenkte Vorderseite. Dadurch bleibt der Inhalt erkennbar und kann entnommen werden, ohne den Behälter aus dem Regal zu nehmen. Sie eignen sich besonders für regelmäßig benötigte Schrauben, Muttern, Beschläge, Werkzeuge, Dichtungen und Verbrauchsmaterialien.
Viele Ausführungen lassen sich stapeln oder in Regalen, Schränken und an geeigneten Haltesystemen einsetzen. Farbvarianten können die Zuordnung zu Warengruppen, Arbeitsbereichen oder Bestandsklassen unterstützen. Etiketten und Beschriftungsfelder sorgen zusätzlich für eindeutige Lagerplätze.
Regalkästen für die Nutzung der Regaltiefe
Regalkästen sind länglich ausgeführt und auf die Lagerung in Regalfächern abgestimmt. Sie nutzen die vorhandene Tiefe und eignen sich für geordnete Artikelreihen in Fachbodenregalen. Je nach Ausführung können Trennwände den Innenraum in mehrere Fächer aufteilen.
Für die Auswahl sind vor allem Außenmaß, Nutzmaß und die verfügbare Regaltiefe relevant. Der Kasten sollte sich sicher einschieben und vollständig herausziehen lassen, ohne benachbarte Lagerplätze zu behindern. Eine Vorderseitenbeschriftung erleichtert die Identifikation im Regal.
Stapel- und Euro-Normbehälter für flexible Materialflüsse
Stapelbehälter lassen sich platzsparend übereinander lagern und eignen sich für Vorräte, Nachschub und innerbetriebliche Transporte. Euro-Normbehälter basieren auf abgestimmten Grundmaßen und können dadurch zweckmäßig mit Regalen, Wagen und anderen Betriebsmitteln kombiniert werden.
Ausführungen mit Sicht- oder Entnahmeöffnung verbinden Stapelbarkeit mit direktem Zugriff. Geschlossene Varianten schützen den Inhalt besser vor Schmutz und unbeabsichtigtem Herausfallen. Deckel, Einsätze und Unterteilungen können die Behälter an empfindliche oder besonders kleine Komponenten anpassen.
Regale für geordnete Bereitstellung
Kästenregale für feste Lagerplätze
Regale mit Lagerkästen verbinden eine klare Platzstruktur mit schnellem Zugriff. Sie eignen sich als zentrales Kleinteilelager oder zur dezentralen Materialbereitstellung in Fertigung, Montage und Instandhaltung. Unterschiedliche Kastenfarben und Beschriftungen ermöglichen eine visuelle Zuordnung.
Bei der Planung sollten Regalmaße, Kastenanzahl, Behältergröße und die zulässigen Belastungen zusammen betrachtet werden. Häufig entnommene Artikel werden zweckmäßig in gut erreichbaren Greifzonen gelagert. Selten benötigte oder schwere Teile erhalten geeignete Lagerplätze in den unteren Ebenen.
Kommissionierregale für kurze Zugriffswege
Kommissionierregale unterstützen die übersichtliche Zusammenstellung von Aufträgen und Materialbedarfen. Offene Fronten und geneigte oder klar gegliederte Bereitstellungsflächen können die Entnahme vereinfachen. Für Betriebe mit vielen Varianten sind eindeutige Lagerplatzkennzeichnungen besonders wichtig.
Die passende Ausführung richtet sich unter anderem nach:
Anzahl und Größe der Artikel
Zugriffshäufigkeit und Umschlag
erforderlicher Fach- oder Feldlast
gewünschter Kastenanordnung
verfügbarer Grundfläche
Entnahme- und Nachfüllrichtung
stationärem oder mobilem Einsatz
Schränke und Magazine für kompakte Lagerung
Kleinteilemagazine mit Schubladen
Kleinteilemagazine bieten viele getrennte Fächer auf kleiner Stellfläche. Transparente oder beschriftbare Schubladen erleichtern die Bestandskontrolle. Modelle mit unterschiedlichen Schubladengrößen sind sinnvoll, wenn sehr kleine Komponenten und größere Ersatzteile gemeinsam organisiert werden sollen.
Trennstege ermöglichen eine zusätzliche Unterteilung einzelner Schubladen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Fächer zum Volumen und zur Entnahmeart der Teile passen. Eine Auszugsicherung kann verhindern, dass Schubladen bei der Bedienung unbeabsichtigt vollständig herausfallen.
Schränke zum Schutz des Lagerguts
Geschlossene Schränke schützen Kleinteile besser vor Staub und unbefugtem Zugriff. Je nach Innenausstattung können Lagerkästen, Schubladen oder Einlegeböden eingesetzt werden. Nutzbare Türinnenseiten bieten bei geeigneten Ausführungen zusätzliche Lagerplätze.
Ein Schrank eignet sich insbesondere für hochwertige Ersatzteile, Werkzeuge, empfindliche Komponenten oder Bestände mit geregelter Zugriffsberechtigung. Vor dem Kauf sollten Schließsystem, Innenaufteilung, Abmessungen und Belastbarkeit geprüft werden.
Mobile Magazine und Drehständer
Magazinwagen bringen Kleinteile an wechselnde Arbeitsplätze. Sie eignen sich für Montage, Instandhaltung und Produktionsbereiche, in denen Materialien nicht dauerhaft an einem Ort benötigt werden. Rollen, Feststeller und eine zur Arbeitsumgebung passende Gesamtbreite sind dabei wesentliche Auswahlmerkmale.
Drehständer stellen viele Magazine oder Behälter auf vergleichsweise kleiner Grundfläche bereit. Die drehbare Anordnung erleichtert den Zugriff auf mehrere Seiten. Erforderlich sind eine ausreichend tragfähige und ebene Stellfläche sowie genügend Platz für Bedienung und Drehbewegung.
Auswahl nach Material und Einsatzbedingungen
Kunststoffbehälter für den betrieblichen Alltag
Viele Lagerkästen bestehen aus Kunststoff, häufig aus Polypropylen. Das Material verbindet ein geringes Eigengewicht mit einer für zahlreiche Lageranwendungen geeigneten Formstabilität. Die konkrete Beständigkeit gegenüber Temperaturen, Ölen, Reinigungsmitteln, Säuren oder Laugen ist jedoch immer anhand der Produktangaben zu prüfen.
Für mechanisch stärker belastete Anwendungen sollten neben dem Material auch Traglast, Auflast und konstruktive Verstärkungen berücksichtigt werden. Außenmaße bestimmen den benötigten Platz, während Nutzmaße und Volumen zeigen, welche Menge tatsächlich eingelagert werden kann.
Stahlgehäuse für Magazine und Schränke
Kleinteilemagazine und Schränke mit Stahlgehäuse bieten eine formstabile Aufnahme für Schubladen, Kästen und Fachböden. Pulverbeschichtete Oberflächen unterstützen den Schutz der Metallteile im üblichen Innenbereich. Für feuchte, korrosive oder hygienisch sensible Umgebungen müssen Eignung und Oberflächenausführung gesondert geprüft werden.
ESD-Ausführungen für empfindliche Elektronik
Elektronische Bauteile können durch elektrostatische Entladung beschädigt werden. Für entsprechend sensible Komponenten sind leitfähige oder ableitfähige Behälter und Magazine vorgesehen. Eine ESD-Ausführung allein ersetzt jedoch kein abgestimmtes Schutzkonzept.
Bei der Einrichtung eines ESD-Bereichs müssen alle relevanten Bestandteile zusammenpassen, beispielsweise:
Behälter und Schubladen
Regale und Arbeitsplätze
Boden und Erdung
Verpackungs- und Transportmittel
persönliche Schutzausrüstung
betriebliche Prüf- und Handhabungsprozesse
Passende Abmessungen und Belastbarkeit bestimmen
Vor der Auswahl sollte die größte benötigte Teilemenge je Lagerplatz ermittelt werden. Nicht nur die Abmessungen eines einzelnen Bauteils sind entscheidend, sondern auch Schüttvolumen, Entnahmeöffnung und gewünschter Sicherheitsbestand.
Prüfen Sie insbesondere:
Außenmaße für Regal, Schrank oder Stellfläche
nutzbare Innenmaße und Behältervolumen
Größe der Entnahmeöffnung
Traglast des Behälters
zulässige Stapel- oder Auflast
Fach-, Feld- und Gesamtlast des Regals
Anzahl und Größe der Unterteilungen
erforderliche Bewegungsflächen bei Wagen und Drehständern
Belastungsangaben verschiedener Komponenten dürfen nicht gleichgesetzt werden. Die Traglast eines Kastens, die Fachlast eines Regalbodens und die Gesamtbelastbarkeit eines Regals beschreiben unterschiedliche Grenzwerte.
Kennzeichnung und Bestandsorganisation
Ein Kleinteilelager bleibt nur dann übersichtlich, wenn Lagerplatz und Inhalt eindeutig gekennzeichnet sind. Artikelnummer, Bezeichnung, Abmessung oder Variante sollten gut lesbar am Behälter beziehungsweise Lagerplatz angebracht werden.
Eine sinnvolle Kennzeichnung kann folgende Angaben umfassen:
Artikelnummer und Kurzbezeichnung
Lagerplatzcode
Maße oder technische Variante
Mindest- und Meldebestand
Mengeneinheit
Chargen- oder Serieninformation
ESD-, Gefahrstoff- oder Qualitätshinweise
Farben können die Orientierung unterstützen, sollten aber nicht das einzige Identifikationsmerkmal sein. Text, Nummern oder maschinenlesbare Kennzeichnungen verringern die Gefahr von Verwechslungen.
Einsatzbereiche der Kleinteilelagerung
Unsere Systeme eignen sich für zahlreiche betriebliche Anwendungen:
Schrauben und Verbindungselemente in Werkstätten
Ersatz- und Verschleißteile in der Instandhaltung
Beschläge und Zubehör im Handwerk
Komponenten an Montagearbeitsplätzen
C-Teile in Produktion und Materialbereitstellung
Kleinteile in Versand und Kommissionierung
elektronische Bauteile in geeigneten ESD-Bereichen
Werkzeuge und Betriebsmittel im Service
Verbrauchsmaterialien in Lager und Büro
Entscheidend ist die Abstimmung von Behälter, Lagereinrichtung und Zugriffshäufigkeit. Offene Systeme priorisieren den schnellen Zugriff, geschlossene Systeme den Schutz des Inhalts. Mobile Lösungen schaffen Flexibilität, während fest installierte Regale eine stabile Lagerplatzstruktur bilden.
Kleinteilelagerung sicher nutzen
Regale, Schränke und mobile Systeme müssen entsprechend den Herstellerangaben aufgestellt, beladen und verwendet werden. Zulässige Lasten dürfen nicht überschritten werden. Schwere Teile sind vorzugsweise in unteren und ergonomisch erreichbaren Ebenen zu lagern.
Verkehrswege, Schubladenauszüge und Drehbereiche müssen frei bleiben. Mobile Systeme sollten bei stationärer Nutzung gegen unbeabsichtigtes Wegrollen gesichert werden.
Beschädigte Kästen, Schubladen oder Regalkomponenten sind zu prüfen und bei beeinträchtigter Funktion auszutauschen.