Regalkästen und Sortierkästen online kaufen
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Regalkästen für eine strukturierte Kleinteilelagerung
Regalkästen sind längliche Lagerbehälter, deren Abmessungen auf die Nutzung in Fachbodenregalen, Materialschränken und Bereitstellungsbereichen abgestimmt sind. Sie nutzen die vorhandene Regaltiefe und ermöglichen, Kleinteile nach Artikelart, Größe, Verwendung oder Verbrauchshäufigkeit getrennt bereitzustellen.
Durch die offene oder abgesenkte Vorderseite bleibt der Inhalt auch im Regal zugänglich. Das unterstützt kurze Zugriffswege bei der Kommissionierung, Montage und Materialausgabe. Gleichzeitig kann jeder Lagerplatz eindeutig beschriftet und einer Artikelnummer, Warengruppe oder Kostenstelle zugeordnet werden.
Typische Einsatzbereiche
Unsere Regalkästen eignen sich für zahlreiche Bereiche der innerbetrieblichen Lagerung:
Kleinteilelager und Ersatzteillager
Werkstätten und Instandhaltungsbereiche
Montageplätze und Produktionslinien
Kommissionier- und Bereitstellungszonen
Materialausgaben und Betriebsmittellager
Versand-, Service- und Reparaturabteilungen
Handwerksbetriebe und technische Arbeitsplätze
Gelagert werden beispielsweise Schrauben, Muttern, Scheiben, Dübel, Dichtungen, Beschläge, Werkzeuge, elektronische Bauteile, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien. Ob ein bestimmter Kasten für empfindliche, schwere oder besonders kleine Teile geeignet ist, sollte anhand seiner Abmessungen und Produkteigenschaften geprüft werden.
Passende Abmessungen richtig bestimmen
Die Regaltiefe ist das wichtigste Auswahlkriterium für einen Regalkasten. Der Kasten sollte den nutzbaren Fachboden möglichst gut ausfüllen, ohne über die Vorderkante des Regals hinauszuragen. Gleichzeitig muss ausreichend Platz vorhanden sein, um ihn sicher einzusetzen und herauszuziehen.
In unserem Sortiment stehen verschiedene Längen sowie schmale und breite Ausführungen zur Verfügung. Dadurch lässt sich ein Regalfach mit mehreren Kästen nebeneinander bestücken.
Länge beziehungsweise Tiefe
Die Kastenlänge sollte zur nutzbaren Tiefe des Regalfachs passen. Dabei sind nicht nur die Nennmaße des Regals zu beachten, sondern auch Rückwände, Traversen, Anschläge oder andere Bauteile, die den verfügbaren Raum verkleinern können.
Vor der Auswahl empfiehlt sich deshalb folgende Prüfung:
nutzbare Regaltiefe messen
mögliche Hindernisse im Regal berücksichtigen
erforderlichen Bewegungsraum einplanen
Länge des Regalkastens mit dem tatsächlichen Außenmaß vergleichen
Breite
Die Breite beeinflusst, wie viele Regalkästen nebeneinander auf einem Fachboden Platz finden. Schmale Kästen eignen sich für viele unterschiedliche Artikel mit geringem Platzbedarf. Breitere Kästen sind sinnvoll, wenn größere Teile, höhere Mengen oder mehrere Varianten gemeinsam gelagert werden sollen.
Für eine gleichmäßige Aufteilung kann die nutzbare Fachbodenbreite durch die Außenbreite des gewünschten Kastens geteilt werden. Ein kleiner seitlicher Spielraum erleichtert das Einsetzen und Entnehmen.
Höhe
Die benötigte Höhe hängt von den Abmessungen und der Menge des Lagerguts ab. Niedrige Kästen erleichtern den Überblick über kleine Teile. Höhere Varianten bieten mehr Volumen, sollten aber weiterhin eine komfortable Entnahme ermöglichen.
Zusätzlich ist die verfügbare Fachhöhe zu berücksichtigen. Zwischen Kastenoberkante und dem darüberliegenden Fachboden sollte genügend Freiraum für den Zugriff bleiben.
Material und Konstruktion
Viele Regalkästen werden aus Kunststoff gefertigt. Kunststoffbehälter besitzen ein geringes Eigengewicht, lassen sich einfach handhaben und sind in der Regel unkompliziert zu reinigen. Die genaue Belastbarkeit und Materialbeständigkeit kann jedoch je nach Kunststoffart, Konstruktion und Hersteller variieren.
Polypropylen als gebräuchlicher Werkstoff
Polypropylen, kurz PP, wird häufig für Lager- und Sortierkästen eingesetzt. Das Material eignet sich für zahlreiche betriebliche Anwendungen. Ob ein Artikel für den Kontakt mit Lebensmitteln, bestimmte Temperaturen oder Chemikalien freigegeben ist, ergibt sich ausschließlich aus den Angaben des jeweiligen Produkts.
Bei besonderen Anforderungen sollten vor dem Kauf folgende Eigenschaften geprüft werden:
zulässige Belastung
Temperaturbeständigkeit
Beständigkeit gegenüber Ölen, Fetten oder Chemikalien
Eignung für Lebensmittelbereiche
elektrische Leitfähigkeit oder ESD-Eigenschaften
Recyclingmaterial und Recyclingfähigkeit
Glatte Innenflächen
Glatte Innenflächen erleichtern das Ausschütten und Entnehmen kleiner Teile. Außerdem bleiben Schrauben, Scheiben oder andere flache Artikel seltener an innenliegenden Kanten hängen. Für Bereiche mit erhöhten Hygieneanforderungen sollten zusätzlich die konkrete Materialfreigabe und die Reinigungsmöglichkeiten des Artikels berücksichtigt werden.
Ordnung durch Farben und Beschriftungen
Farben können die visuelle Lagerorganisation unterstützen. So lassen sich beispielsweise unterschiedliche Warengruppen, Fertigungsbereiche, Aufträge oder Materialzustände kennzeichnen.
Eine mögliche Zuordnung ist:
Blau für Norm- und Verbindungsteile
Gelb für häufig benötigtes Verbrauchsmaterial
Grün für freigegebene oder geprüfte Teile
Rot für gesperrte, fehlerhafte oder besonders zu kontrollierende Teile
Diese Farblogik ist nicht verbindlich. Entscheidend ist, dass sie im Betrieb eindeutig definiert und durchgängig angewendet wird.
Beschriftungen ergänzen die Farbcodierung. Zweckmäßig sind Angaben wie Artikelnummer, Artikelbezeichnung, Lagerplatz, Mindestbestand oder Barcode. Bei wechselnden Inhalten sollten austauschbare Etiketten verwendet werden.
Unterteilung für mehrere Artikelarten
Große Regalkästen können abhängig von ihrer Konstruktion mit passenden Trennplatten in mehrere Fächer unterteilt werden. Dadurch lassen sich verschiedene Kleinteile platzsparend in einem Behälter lagern, ohne sie miteinander zu vermischen.
Vor der Bestellung ist zu prüfen, ob Trennwände im Lieferumfang enthalten oder separat erhältlich sind. Zudem müssen Trennplatte und Regalkasten hinsichtlich Serie, Breite und Höhe zueinander passen.
Unterteilungen eignen sich insbesondere für:
Varianten eines Verbindungselements
unterschiedliche Abmessungen derselben Artikelgruppe
Kleinmengen und selten benötigte Ersatzteile
auftragsbezogene Materialzusammenstellungen
Kanban- und Nachschubsysteme
Bei sehr kleinen Teilen sollte darauf geachtet werden, dass zwischen Boden und Trennplatte kein störender Spalt entsteht.
Regalkästen effizient im Betrieb einsetzen
Eine durchdachte Anordnung reduziert Such- und Greifwege. Häufig benötigte Artikel sollten gut erreichbar im mittleren Regalbereich liegen. Schwere Teile gehören vorzugsweise in niedrigere Ebenen. Selten benötigte und leichte Materialien können weiter oben eingeordnet werden.
Lagerplätze eindeutig kennzeichnen
Jeder Regalkasten sollte einem festen Lagerplatz zugeordnet sein. Eine eindeutige Kombination aus Regal, Ebene und Position erleichtert die Bestandspflege und Kommissionierung. Beschriftungen am Behälter und am Regalplatz helfen, falsch abgestellte Kästen schnell zu erkennen.
Mindestbestände sichtbar machen
Regalkästen können auch in Kanban- oder Zwei-Behälter-Systemen verwendet werden. Dabei wird ein definierter Mindestbestand oder ein separater Nachschubbehälter genutzt. Sobald dieser Bestand erreicht oder der erste Behälter geleert ist, wird die Wiederbeschaffung ausgelöst.
Ob dieses Verfahren geeignet ist, hängt von Verbrauch, Lieferzeit, Bestellmenge und verfügbarer Lagerfläche ab.
Lieferumfang und Verpackungseinheit vergleichen
Regalkästen werden je nach Artikel einzeln, als Set oder in größeren Verpackungseinheiten angeboten. Für einen belastbaren Preisvergleich sollte daher nicht nur der Gesamtpreis, sondern auch die Anzahl der enthaltenen Kästen berücksichtigt werden.
Vor der Bestellung sind besonders folgende Angaben relevant:
Stückzahl je Verpackungseinheit
Außenmaße des einzelnen Kastens
Farbe oder verfügbare Farbvarianten
enthaltenes beziehungsweise separat erhältliches Zubehör
Lieferumfang bei Trennplatten und Etiketten
Eignung für das vorhandene Regalsystem
Reinigung und regelmäßige Kontrolle
Leere Kunststoffkästen können üblicherweise mit einem weichen Tuch oder einer weichen Bürste gereinigt werden. Das verwendete Reinigungsmittel muss mit dem jeweiligen Kunststoff verträglich sein. Aggressive Lösemittel, scheuernde Hilfsmittel und ungeprüfte Chemikalien können Oberfläche, Beschriftung oder Materialeigenschaften beeinträchtigen.
Regalkästen sollten regelmäßig auf Risse, Verformungen, beschädigte Griffbereiche und scharfe Kanten kontrolliert werden. Beschädigte Behälter sind auszutauschen, wenn eine sichere Lagerung oder Handhabung nicht mehr gewährleistet ist.
Auswahl kompakt zusammengefasst
Für die Auswahl eines geeigneten Regalkastens sollten Sie diese Punkte in der angegebenen Reihenfolge prüfen:
Nutzbare Tiefe, Breite und Höhe des Regalfachs messen.
Abmessungen, Gewicht und Menge des Lagerguts bestimmen.
Benötigte Kastenlänge, Breite und Höhe auswählen.
Erforderliche Material- und Beständigkeitseigenschaften prüfen.
Bedarf an Trennplatten, Etiketten oder Auszugssicherungen ermitteln.
Farblogik und Beschriftung festlegen.
Stückzahl und Verpackungseinheit mit dem Gesamtbedarf abgleichen.
So entsteht eine Kleinteilelagerung, die vorhandene Regalflächen gezielt nutzt und den Zugriff auf regelmäßig benötigte Materialien erleichtert.